Save the Children
Save the Children
Save the Children
Asylpaket II ist ein fauler Kompromiss auf dem Rücken von Kindern!
29.01.2016, 14:18
Save the Children kritisiert die gestrige Einigung der Koalition in Bezug auf Kinderschutz. Weneta Suckow, Referentin für Deutsche Programme der Kinderrechtsorganisation:

"In Deutschland leben um die 450.000 geflüchtete Kinder. Sie besitzen dieselben Rechte wie alle anderen Kinder in Deutschland. In der gestrigen Einigung zum Asylpaket II finden diese Kinder nun aber keinen Platz. Damit verabschiedet sich die Regierung von ihrem medienwirksam präsentierten Vorhaben vom Herbst 2015, den Kinderschutz in Deutschland zu stärken. Außerdem verstößt die Koalition damit klar gegen Europarecht, denn die EU-Aufnahmerichtlinie fordert explizit räumliche Vorkehrungen für besonders schutzbedürftige Personen, sowie das Vorhalten von qualifiziertem Personal im Umgang mit diesen. Dieser besondere Schutz wird nun verwehrt und das Kindeswohl außen vor gelassen. Dies ist ein fauler Kompromiss auf dem Rücken der Kinder."

Die Forderungen der weltweit größten Kinderrechtsorganisation zum Kinderschutz in Deutschland entnehmen Sie bitte dem Report "Kinderflüchtlinge brauchen Schutz":

http://www.savethechildren.de/fileadmin/Berichte_Reports/Report_KinderfluechtlingeBrauchenSchutz.pdf

Save the Children stellte am Dienstag den ersten Kinderfreundlichen Raum als Pilotprojekt für Kinderschutzstandard in Deutschland vor. Das Projekt basiert auf dem international etablierten Kinderschutzkonzept „Child Friendly Space“, das sich seit Jahrzehnten in Not- und Krisensituationen bewährt hat. Mehr dazu finden Sie auf www.savethechildren.de.


Kontakt:

Save the Children Deutschland e.V.
Pressestelle 
Claudia Kepp
Tel.: +49 (0) 170 - 7858935
Mail: Claudia.kepp@savethechildren.de

Save the Children
Zinnowitzer Straße 1
10115 Berlin
Deutschland
 
Telefon: 030 - 27 59 59 79 0
 
Mail: presse@savethechildren.de


Berlin - Veröffentlicht von pressrelations


Druckversion
PDF
© 2016 pressrelations GmbH - Impressum | AGB
YouTube
Twitter
Facebook
pressrelations auf