Südwestrundfunk (SWR)
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Bob Beckwith, Held von New York, erhält "Courage ? der Preis für Menschlichkeit"
01.10.2001, 18:05

Der New Yorker Feuerwehrmann Robert "Bob" Beckwith (69), dessen Foto gemeinsam mit US Präsident George W. Bush auf den Trümmern des World Trade Center um die Welt ging, erhält am 2. Oktober 2001 in Mainz die Auszeichnung "Courage ? der Preis für Menschlichkeit". Die ARD und "Freizeit Revue" haben den neuen Medienpreis ins Leben gerufen, der am 2. Oktober 2001 erstmals in einer Fernseh-Gala unter der Schirmherrschaft von Bundesratspräsident Kurt Beck vergeben wird. Das Erste überträgt die von Frank Elstner moderierte Preisverleihung aus dem Staatstheater in Mainz live von 21.05 Uhr bis 22.30 Uhr.

Neben sechs weiteren Preisträgern wurde Beckwith nominiert, weil er als pensionierter Feuerwehrmann selbstlos bei der Rettung der Opfer des Terroranschlags auf das World Trade Center mitgewirkt hatte.

Als Beckwith am 11. September 2001 von den Anschlägen auf New York und Washington erfuhr, war er ? wie viele andere auch - zunächst wie gelähmt. "Ich stand unter Schock. Ich konnte nichts machen" sagt er. Dann aber holte der pensionierte Feuerwehrmann seinen Helm aus dem Schrank, zog seine Uniform an, setzte sich ins Auto und fuhr nach Downtown Manhattan, um zu helfen. Seine Frau wollte ihn zurückhalten: "Du bist verrückt. Du bist ein alter Mann. Du hast für so etwas gar keine Kraft mehr." Beckwith fuhr dennoch nach Downtown und half mit bei der Bergung der Opfer. Die Berühmtheit, die Beckwith durch das gemeinsame Foto mit Präsident Bush erlangt hat, ist ihm eher peinlich. "Ich bin kein Held," betont er, "Ich bin nur ein Symbol für all die anderen Feuerwehrleute, die freiwillig Trümmer und Leichen geborgen haben."

 

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Stuttgart - Veröffentlicht von pressrelations


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