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Bundespräsident Steinmeier besucht Bayer-Standort Bitterfeld
13.09.2017, 16:24
Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier besuchte heute im Rahmen der jährlichen Informations- und Begegnungsreise mit dem Diplomatischen Korps den Bayer-Standort Bitterfeld.

Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff und über 180 internationalen Diplomaten machte er sich ein Bild von dem erfolgreichen Strukturwandel in der Chemieregion Bitterfeld. Bayer hatte diesen Wandel mit der Gründung eines neuen Produktionsstandortes in Bitterfeld vor rund 25 Jahren stark vorangetrieben. Empfangen wurden die Gäste von Dr. Hartmut Klusik, Vorstandsmitglied der Bayer AG für die Bereiche Personal, Technologie und Nachhaltigkeit, sowie Dr. Dirk Waider, Vorstandsmitglied der Gelsenwasser AG.

Bei einer Rundfahrt durch den Chemiepark Bitterfeld-Wolfen überzeugten sich der Bundespräsident und die Diplomaten von der gewachsenen Präsenz internationaler Unternehmen auf dem Gelände. Wie sehr hochmoderne Technik die pharmazeutische Herstellung bei Bayer prägt, zeigte ein anschließender Rundgang durch die Produktionsanlagen.

"Ohne diejenigen, die früh in den Neunziger Jahren ihr Verantwortungsbewusstsein erkannt haben, wäre Vieles was hier inzwischen an Modernisierung, vor allen Dingen aber auch an Wiederaufbau an Arbeitsplätzen stattgefunden hat, gar nicht vorstellbar gewesen", so Bundespräsident Steinmeier.

Hartmut Klusik unterstrich den Mut des damaligen Vorstandes. Mit der Großinvestition in die Errichtung des Standorts Bitterfeld kurz nach der deutschen Einheit hätte er gezeigt, was unternehmerische Verantwortung für Bayer bedeutet.

Gleichzeitig bekräftigte Klusik das Bekenntnis des Unternehmens zum Standort: "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schreiben in Bitterfeld seit mehr als 23 Jahren eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. In dieser Zeit hat sich der Standort kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute ein sehr wichtiger Bestandteil unseres weltweiten Produktionsnetzwerks für verschreibungsfreie Gesundheitsprodukte."

Zur Historie des Chemieparks Bitterfeld-Wolfen und des Bayer-Standortes Bitterfeld

Bereits seit 1883 erforschen und entwickeln Fachkräfte chemische Produkte und Verfahren in der Region Bitterfeld-Wolfen. Nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde die Erhaltung des traditionellen Chemie-Standortes zum politischen Ziel erklärt.

Am 8. Oktober 1991 beschloss der Vorstand der Bayer AG ein neues Werk in der Region zu errichten: "Die Bayer-Ansiedlung war ein Kraftakt für den Aufbau in Mitteldeutschland. Wir haben uns für Bitterfeld entschieden, weil wir zur Erhaltung des traditionsreichen Chemiestandortes beitragen wollten und es als einen wichtigen Bestandteil unserer unternehmerischen Verantwortung ansehen, neue Arbeitsplätze zu schaffen sowie am Aufbau in den neuen Bundesländern mitzuwirken", betonte der damalige Vorstandsvorsitzende der Bayer AG Dr. Manfred Schneider zur Grundsteinlegung des Bayer-Standortes Bitterfeld am 12. Oktober 1992.

In der Folge entstanden vier neue und hochmoderne Produktionsstätten für Methylcellulose, Lackharze, Ionenaustauscher und verschreibungsfreie Gesundheitsprodukte. Mit der Investition setzte Bayer ein Signal, das auch andere Unternehmen motivierte, sich in der Region niederzulassen und dort zu investieren.

Durch Portfolioveränderungen wechselten die Chemiebetriebe am Bayer-Standort Bitterfeld in den Besitz anderer Unternehmen, während ein großer Teil des Betriebsgeländes sowie der Produktionsbetrieb für verschreibungsfreie Gesundheitsprodukte in Bayer-Hand verblieben.

Seit 2013 ist die Gelsenwasser AG Betreiber des gesamten Chemieparks Bitterfeld-Wolfen.

Zur Informations- und Begegnungsreise mit dem Diplomatischen Korps

Der Bundespräsident richtet seit 1996 einmal jährlich eine Informations- und Begegnungsreise mit den Missionschefs des Diplomatischen Korps und der internationalen Organisationen in eines der 16 Bundesländer aus. Ziel ist es, den ausländischen Diplomaten Deutschland und die Vielfalt seiner Regionen zu präsentieren.

Bayer: Science For A Better Life
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als "Corporate Citizen" sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern mit rund 115.200 Beschäftigten einen Umsatz von 46,8 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,7 Milliarden Euro. Diese Zahlen schließen das Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht wurde. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter http://www.bayer.de.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite http://www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Leverkusen - Veröffentlicht von pressrelations


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