OEKO-TEX
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Nachhaltigkeit in der Textilbeschaffung: Mit OEKO-TEX® die globale Lieferkette richtig bewerten
13.09.2017, 14:56
Soziale und umweltbezogene Aspekte sollen bei der öffentlichen Auftragsvergabe künftig
eine größere Rolle spielen. So leicht sich das Ziel beschreiben lässt, so schwierig dürfte es zu erreichen sein.
Angesichts globaler Lieferketten gerade in der Textilproduktion stößt selbst der Experte auf weitreichende Schwierigkeiten, die Nachhaltigkeit von Dienst- und Schutzkleidung zu beurteilen.

Mit der Vielzahl der über den ganzen Erdball verstreuten Akteure in der Lieferkette steigt die Verantwortung desjenigen, der das Textil in den Markt bringen möchte. Bietet er es im Rahmen der
öffentlichen Auftragsvergabe an, hat er dafür einzustehen, dass die Kleidung der Gesundheit nicht schadet und in umweltfreundlichen Produktionsstätten unter fairen Arbeitsbedingungen gefertigt
wurde. Doch wie sollen die Beschaffer beurteilen können, ob der Bieter seiner Verantwortung gerecht wird? Die Vorschriften zur Auftragsvergabe ermöglichen heute, bei der Festlegung
von Nachhaltigkeitskriterien auf Gütezeichen Bezug zu nehmen.

Textile Gütezeichen sollen Orientierung bieten und helfen, verantwortungsbewusste Entscheidungen bei der Beschaffung von
Arbeitskleidung zu treffen. Angesichts von weltweit mehreren hundert Labels und Gütezeichen im Textilbereich ist es aber kein einfaches Unterfangen, auf das richtige zu setzen. Vom „Label-
Labyrinth“ ist deshalb oft die Rede.

Es ist sinnvoll, bei der Suche nach dem passenden Gütezeichen auf Bewährtes zurückzugreifen. So entwickelt OEKO-TEX® seit 1992 verschiedene Lösungen für umwelt- und sozialverträglich
produzierte Textilien. Ihre Leitprinzipien basieren auf Transparenz, Nachvollziehbarkeit, Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Die heute im Markt verfügbaren OEKO-TEX® Zertifizierungen
und Labels ermöglichen es Textilherstellern, umweltbezogenen und sozialen Ansprüchen in ihrer Lieferkette nachweisbar gerecht zu werden. Ob es um den Einsatz von Textilchemikalien in der
Produktion geht, um die kontinuierliche Verbesserung von Arbeits- und Produktionsbedingungen
in einem Zulieferbetrieb oder die gesundheitliche Unbedenklichkeit des fertigen Textils - all das lässt sich mit den von der unabhängigen OEKO-TEX® Gemeinschaft entwickelten verschiedenen
Produkten glaubwürdig unter Beweis stellen.

Mit dem Label MADE IN GREEN by OEKO-TEX® beispielsweise können Beschaffer den Herstellungsprozess des fertigen Kleidungsstücks sogar dezidiert nachverfolgen: Über einen Bar-Code oder die Produkt-ID auf dem Label am Produkt werden die Komponenten des Produktionsflusses sichtbar. Das Portal www.siegelklarheit.de des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) würdigt die Transparenz des MADE IN
GREEN Labels für den Verbraucher und klassifiziert es als „Sehr gute Wahl!“


Zürich - Veröffentlicht von pressrelations


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