Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (StMUG)
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Zur dpa-Meldung 'Homöopathen lehnen Masern-Partys nicht ab'
08.06.2005, 17:07

Als 'nicht den Tatsachen entsprechend' wies Bayerns Gesundheitsminister Werner Schnappauf die Behauptungen zurück, dass die Masern-Impfung im Hinblick auf die Nebenwirkungen eine der problematischsten unter den empfohlenen Schutzimpfungen sei.

München, 08. Juni 2005 - Als 'nicht den Tatsachen entsprechend' wies Bayerns Gesundheitsminister Werner Schnappauf die Behauptungen zurück, dass die Masern-Impfung im Hinblick auf die Nebenwirkungen eine der problematischsten unter den empfohlenen Schutzimpfungen sei. Schnappauf: 'Die Statistik spricht eine eindeutige Sprache für die Masern-Schutzimpfung. Das Risiko, durch die Impfung schwer beispielsweise an einer Hirnentzündung zu erkranken, kommt statistisch bei einer Million Impfungen einmal vor. Ohne Impfung hingegen verläuft die Masern-Erkrankung im Schnitt bei jedem Tausendsten sehr schwer und kann in einer tödlichen Hirnentzündung enden.'

Im Vergleich zu anderen Impfungen besteht bei der Masernimpfung keine auffällig höhere Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen. Nur in wenigen Fällen können mit der Impfung Nebenwirkungen wie Fieber, Rötung am Oberarm oder masernähnlicher Hautausschlag verbunden sein. Die Impfung wird nur durchgeführt, wenn der Impfling gesund ist und sein Immunsystem gut arbeitet. Einen Ungeschützten kann die Erkrankung jederzeit treffen, also auch in Phasen, in denen er schon geschwächt ist.

Weitere Informationen: http://www.gesundheit.bayern.de




München - Veröffentlicht von pressrelations


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