Greenpeace e.V.
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Klimawandel: Internationaler Greenpeace-Protest gegen Braun- und Steinkohle
07.12.2005, 17:14

Klimawandel: Internationaler Greenpeace-Protest gegen Braun- und Steinkohle

Vier Aktivisten weiter auf RWE-Kraftwerk in Neurath

 

Duesseldorf/Koeln und Map Ta Phut/Thailand, 7. 12. 2005 - Vier der seit 60 Stunden auf dem Kuehlturm des RWE-Braunkohlekraftwerks Neurath ausharrenden Greenpeace-Aktivisten setzen ihren Protest auch am dritten Tag fort. Sie bekommen mit ihrer Mahnung zum Klimaschutz zudem internationale Unterstuetzung, unter anderem von dem Greenpeace-Flagschiff Rainbow Warrior. Im thailaendischen Map Ta Phut, 200 Kilometer suedlich von Bankok, protestieren Greenpeace-Aktivisten gegen den Bau eines Kohlekraftwerks. Kletterer haengten auf einem Verladekran des Kraftwerkes ein Transparent mit der Forderung, das Kraftwerk zu schliessen. Unter dem Kran hat die Rainbow Warrior festgemacht. Die Aktivisten in Deutschland und in Thailand fordern mit Blick auf die UN-Klimakonferenz in Montreal, endlich Ernst zu machen mit effektivem Klimaschutz.

Auf dem RWE-Kraftwerk in Neurath kaempfen die Aktivisten mit schwierigsten Bedingungen durch Abgaschwaden, Eiseskaelte und stuermischem Wind. 'Die zweite Nacht war besonders hart', berichtet Heinz Smital aus 134 Meter Hoehe vom Rand des Kuehlturms.'

'Waehrend auf der UN-Klimakonferenz in Montreal Politiker aus aller Welt um Klimaschutz ringen, geht in den Laendern die reale Klimazerstoerung zum Beispiel durch die Verstromung von Braun- und Steinkohle munter weiter', sagt Karsten Smid, Klima-Experte von Greenpeace Deutschland. 'Konzerne wie RWE scheren sich nicht um Opfer und Auswirkungen der Klimazerstoerung, solange sich damit gutes Geld verdienen laesst.'

'Der Klimawandel ist blanke Realitaet', pflichtet ihm Jean-Francois Fauconnier von Greenpeace International an Bord der Rainbow Warrior in Thailand bei. 'Aber genau so real sind die Loesungen. Wind und Sonnenenergie ebenso wie moderne Biomasse-Anlagen sind laengst Ernst zu nehmende Alternativen. In Europa, in China und in Thailand. Die Konzerne muessten nur wollen.'

Die Ministerrunde der UN-Klimakonferenz in Montreal beginnt heute und wird bis Freitag andauern. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wird dort heute die deutschen Wuensche fuer den Klimaschutz vorstellen.




Hamburg - Veröffentlicht von pressrelations


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