Freie Demokratische Partei (FDP)
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Neuer Anlauf zur Entkriminalisierung der embryonalen Stammzellforschung
01.12.2006, 10:26
FLACH: Neuer Anlauf zur Entkriminalisierung der embryonalen Stammzellforschung (01.12.2006)

BERLIN. Zum Forum der Deutschen Gesellschaft für regenerative Medizin 'Translation on Research' erklärt die Technologiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Ulrike FLACH:

Die heutige Veranstaltung bietet eine gute Chance, die Chancen der regenerativen Medizin herauszustellen. Dabei zeigt schon der Untertitel 'Von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung', dass sich die jahrelange Forschung langsam auszuzahlen beginnt. Dabei ist die regenerative Medizin eine Querschnittaufgabe, die zahlreiche medizinische Fachbereiche zusammenführt.

Dazu gehört auch die Stammzellenforschung, insbesondere mit humanen embryonalen Stammzellen. Hier ist die Situation für deutsche Wissenschaftler nach wie vor untragbar. Die Stichtagsregelung und die Kriminalisierung der Wissenschaft bei Zusammenarbeit in internationalen Projekten müssen abgeschafft werden. Wir halten eine bloße Verschiebung des Stichtages auf den 31.12.2005 für nicht ausreichend, da die erfolgversprechendsten Linien aus dem Jahr 2006 stammen.

Die FDP hat bereits einen Gesetzesentwurf in den Bundestag eingebracht. Im nächsten Jahr werden wir in Form eines Gruppenantrages erneut die Vorstellungen der Parlamentarier verschiedener Fraktionen zur Lockerung des Stammzellgesetzes zur Abstimmung stellen.

Wir halten es für einen Irrweg, embryonale und adulte Stammzellen gegeneinander ausspielen zu wollen. Die Wissenschaft braucht beide Formen für unterschiedliche Projekte, aber auch für die Vergleichbarkeit von Forschungsvorhaben. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat in ihrem Gutachten klargestellt, dass die adulten Stammzellen

 

URL: www.liberale.de




Berlin - Veröffentlicht von pressrelations


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