Deutsche Bahn AG
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Aussagen über Kostenerhöhungen bei Stuttgart 21 sind haltlos
18.07.2008, 14:24
 
(Stuttgart, 18. Juli 2008) Die Deutsche Bahn AG und das Land Baden-Württemberg weisen Aussagen des Ingenieur-Büros Vieregg-Rössler zu angeblichen Kostensteigerungen beim Projekt Stuttgart 21 als rein spekulativ zurück. Tatsache ist vielmehr: Das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm ist eines der am besten und umfassendsten geplanten Projekte der Deutschen Bahn AG. Daher ist davon auszugehen, dass der derzeit vorgesehene Kostenrahmen eingehalten wird.
 
Hinzu kommt, dass die rechtliche und politische Lage eindeutig ist. So ist das Projekt Stuttgart 21 im Wesentlichen planfestgestellt. Bestätigt wurde dies zuletzt durch ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs in Mannheim aus dem Jahr 2006. In der damaligen Urteilsbegründung hieß es unter anderem, dass der im Rahmen von Stuttgart 21 geplante Durchgangsbahnhof nicht nur den bis zum Jahr 2015 prognostizierten Verkehr bewältigen könne, sondern auch Leistungsreserven für den Fall einer zukünftigen Verkehrszunahme vorhalte.
 
Mit dem „Memorandum of Understanding“ aus dem Jahr 2007 haben der Bund, das Land Baden-Württemberg, die Landeshauptstadt Stuttgart, der Verband Region Stuttgart und die Deutsche Bahn AG die politische Absicht, das Projekt umzusetzen, eindeutig dokumentiert. Eine Anpassung an die allgemeine Baupreisentwicklung wurde in der Wirtschaftlichkeitsrechnung berücksichtigt. Darüber hinaus wurde verabredet, etwaige Kostenrisiken in bestmöglichem Umfang finanziell abzusichern. Die Finanzierungspartner haben somit in beispielhafter Weise Vorsorge betrieben und werden dies in den vor dem Abschluss stehenden Finanzierungsvereinbarungen auch bekräftigen. Durch den von den Finanzierungspartnern geschaffenen Lenkungskreis wird für alle Projektbeteiligte Kostensicherheit und Kostentransparenz bestehen. Die Einzelheiten werden in der endgültigen Finanzierungsvereinbarung geregelt.
 
Mit dem Bahnprojekt Stuttgart-Ulm entstehen zukünftig Kapazitäten, die ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Schienenverkehr bundes- und europaweit, aber auch in Baden-Württemberg, dringend benötigt. Nach Umsetzung der Projekte erhalten Land und  Region eine deutlich bessere Anbindung. Flughafen und Landesmesse werden in den Fern- und Regionalverkehr neu integriert und hervorragend mit Stadt und Region verknüpft. Zudem hat die Stadt mit dem Umbau des Bahnknotens die einmalige Chance, 100 Hektar Fläche mitten in der Innenstadt städtebaulich neu zu gestalten.
 
 
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/
Leiter Unternehmenskommunikation
Oliver Schumacher
Leiter Kommunikation Infrastruktur und Dienstleistungen
Martin Walden
 
Ansprechpartner zum Thema
DB Mobility Logistics AG
Ursula Eickhoff
Sprecherin Baden-Württemberg



Berlin - Veröffentlicht von pressrelations


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