Universitätsklinikum Tübingen
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Interessengemeinschaft Akustikusneurinom fördert Tübinger Neurochirurgie
15.09.2008, 17:28
Die häufigste Ursache für eine direkte Schädigung des Hörnerven (Nervus akustikus) stellen Akustikusneurinome dar, die mit 85 Prozent die häufigsten Tumoren des Kleinhirnbrückenwinkels sind. Eine spontane Regeneration ist ausgeschlossen. Die Folge ist ein kompletter Hörverlust der betroffenen Seite. Hierdurch wird die Kommunikationsfähigkeit der Betroffenen stark eingeschränkt. In Fällen des beidseitigen Auftretens von Akustikusneurinomen, wie dies bei der Neurofibromatose Typ II der Fall ist, werden die Patienten vollständig taub.

Die Arbeitsgruppe Neuroregeneration der Tübinger Neurochirurgie beschäftigt sich u.a. in molekularbiologischen Experimenten mit dem Einsatz bioaktiver Nanofasern, um die Erholung des Hörnerven nach einer Schädigung zur fördern und eine Wiederherstellung des Hörvermögens zu erzielen.

Die Interessengemeinschaft (IGAN) ist eine Länder übergreifende Selbsthilfegruppe. Ziel der in der Schweiz ansässigen Organisation ist es, durch vielfältige Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowohl bei Ärzten als auch in medizinischen und gesellschaftlichen Einrichtungen das Verständnis für die Krankheit Akustikusneurinom zu verbessern. Die IGAN unterstützt Forschungsarbeiten für Diagnose und Therapie des Akustikusneurinoms.


Ansprechpartner für nähere Informationen:
Universitätsklinikum Tübingen
Klinik für Neurochirurgie
Prof. Dr. Marcos Tatagiba
Hoppe-Seyler-Str. 3, 72076 Tübingen
Tel. 0 70 71 / 29-8 03 25


Tübingen - Veröffentlicht von pressrelations


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