Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
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Gute Palliativversorgung ist die beste Antwort auf Sterbehilfe-Diskussion
21.01.2009, 16:50
Anlaesslich der Anhoerung zur Hospiz- und Palliativversorgung in der Sitzung des Gesundheitsausschusses vom 21. Januar 2009 erklaeren die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Carola Reimann sowie der zustaendige Berichterstatter fuer Hospiz und Palliativmedizin Christian Kleiminger:

Nach dem Inkrafttreten der vom Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossenen Richtlinien vom Maerz 2008 und der Veroeffentlichung der Rahmenempfehlungen der Spitzenverbaende der Krankenkassen vom Juli 2008 wurden die rechtlichen Grundlagen fuer die Vertraege der Krankenkassen zur Erbringung der Leistungen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) geschaffen.

Wir haben mit der Gesundheitsreform den Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) in Deutschland geschaffen. Flaechendeckende und qualitativ hochwertige Palliativversorgung ist die beste Antwort auf die Diskussion um aktive Sterbehilfe. Deshalb fordern wir alle Beteiligten auf, jetzt unverzueglich fuer die Umsetzung der SAPV vor Ort zu sorgen und zuegig Vertraege abzuschliessen. Hier sind jetzt insbesondere die Krankenkassen in der Pflicht.

Wir fordern fuer den Bereich der Versorgung sterbenskranker Menschen verstaerkte Anstrengungen in der Aus- und Weiterbildung von Aerztinnen und Aerzten und Pflegepersonal. Insbesondere muessen Kenntnisse in diesem Bereich Pflichtbestandteil der aerztlichen Ausbildung in Deutschland werden. Ausserdem ist eine Erhoehung der Anzahl der Lehrstuehle fuer Palliativmedizin an den Universitaeten in den Bundeslaendern notwendig.


2009 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de


Berlin - Veröffentlicht von pressrelations


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