Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (StMUG)
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Talsperren-Neubauamt wird aufgelöst
04.12.2000, 09:54

Schlanke Verwaltung

Talsperren-Neubauamt wird aufgelöst

Umweltminister Schnappauf: Hervorragende Arbeit geleistet / Ziel erreicht / Sozialverträgliche Lösungen für alle Mitarbeiter

4. Dezember 2000 (Nürnberg) "Das Talsperren-Neubauamt Nürnberg hat eine hervorragende Arbeit geleistet und seinen Auftrag glänzend erfüllt", betonte Umweltminister Schnappauf heute. Da keine weiteren Neubauprojekte anstehen, erfolgt jetzt im Sinne effizienter Verwaltung die Auflösung dieser Behörde. Das Jahrhundertprojekt "Überleitung von Altmühl- und Donauwasser in das Regnitz-Main-Gebiet" wurde am 21. Juli 2000 am Brombachsee in einem feierlichen Festakt mit Ministerpräsident Edmund Stoiber eingeweiht. Eigens für dieses Großprojekt wurde das Talsperren-Neubauamt 1971 eingerichtet und hatte von Beginn an eine Sonderstellung in der Wasserwirtschaft. Die technische Betreuung des Überleitungssystems übernimmt jetzt das Wasserwirtschaftsamt Ansbach.

Mitte der 80er Jahre, in der heißesten Bauphase hatte das Amt 126 Beschäftigte. Zug um Zug mit dem Rückgang der Bauprojekte wurde das Personal reduziert. Die heute verbliebenen 80 Mitarbeiter werden zukünftig bei den Wasserwirtschaftsämtern Ansbach oder Nürnberg ihren Dienst versehen. Einige Mitarbeiter haben ihr Know-how genutzt und Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft vorgezogen. Neben den Kosten für Büromieten werden durch die Behördenauflösung auch Stellen eingespart.

Das Talsperren-Neubauamt hat in den knapp 30 Jahren seines Bestehens rund 900 Millionen Mark für den Bau des sogenannten Überleitungssystems investiert. Damit wird Wasser aus dem regenreichen Donaugebiet in das niederschlagsarme Maingebiet geleitet. Es dient hauptsächlich der Niedrigwasseraufhöhung von Regnitz und Main in den trockenen Sommer- und Herbstmonaten. Im Maingebiet wird damit die Gewässerqualität verbessert und Wasser für die Landwirtschaft, die Energieerzeugung und die Industrie zur Verfügung gestellt. Das System besteht aus den Stauseen, Altmühl-, Brombach- und Rothsee, einer Vielzahl von Steuerungseinrichtungen an neu geschaffenen und umgestalteten Gewässern sowie der Nutzung des Main-Donau-Kanals für den Wassertransport.

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München - Veröffentlicht von pressrelations


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