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Staatsministerin Pieper verurteilt Zerstörung von Heiligengrab in Timbuktu, Mali
07.05.2012, 16:41
Erscheinungsdatum
07.05.2012
In Berlin erklärte Staatsministerin Cornelia Pieper heute (07.05.) zur Zerstörung des Mausoleum des Heiligen Sidi Mahmud Ben Amar in Timbuktu, Mali am 04.05.:
Die Bundesregierung verurteilt die Zerstörung von Kulturgütern von unschätzbarem Wert in Timbuktu scharf. Ein solches Vorgehen ist durch nichts zu rechtfertigen. Unwiederbringliche Zeugnisse des "goldenen Zeitalters" Timbuktus sind in Gefahr.
In Timbuktu steht die Unversehrtheit einer der bedeutendsten Weltkulturerbestätten - und eine der herausragendsten Afrikas überhaupt - auf dem Spiel. Ich rufe die Verantwortlichen auf, mit diesen barbarischen Akten der Zerstörung aufzuhören und das kulturelle Erbe Afrikas zu respektieren.
Die Bemühungen der westafrikanischen Regionalorganisation ECOWAS, eine politische Lösung für Mali herbeizuführen und die staatliche Einheit des Landes wieder durchzusetzen, werden von Deutschland ausdrücklich unterstützt.
Timbuktu liegt am Rande der Sahara und wird auch „Stadt der 333 Heiligen“ oder „Perle der Wüste“ genannt. Seit 1988 steht die Stadt auf der Liste des Weltkulturerbes der UN-Kulturorganisation UNESCO.


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Berlin - Veröffentlicht von pressrelations


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