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NT-Server auf Spuren der Supercomputer
01.10.1998, 00:00
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Fach-/Branchenpresse

NT-Server auf Spuren der Supercomputer

Stuttgart, 29. September 1998 - Mit neuen Netfinity Modellen, die Funktionen aus der Welt der Großrechner und Supercomputer nutzen, baut IBM ihre Technologieführerschaft im Bereich NT-basierter PC-Server aus: Sowohl der High-End-Unternehmensserver Netfinity 7000 M10 als auch die Midrange-Serverreihe Netfinity 5000 M10 erzielen mit Intels jüngst angekündigten 400-MHz-Xeon-Prozessoren und den jeweils schnellsten Hauptspeichern ihrer Klasse weit höhere Verarbeitungsgeschwindigkeiten als Intel-Server je zuvor.

Darüber hinaus ermöglicht der Netfinity 7000 M10 den Einsatz von Fibre-Channel-Speichersubsystemen, die jetzt auch von IBM zu haben sind. Auf dieser Basis können Anwender bis zu sechs Netfinity 7000 M10 Server unter Oracle Parallel Server clustern, um selbst datenintensivste Anwendungen wie Data Warehousing oder Enterprise Resource Planning schnell und sicher zu meistern. Kleinen und mittleren Unternehmen, die beim Server-Kauf ganz besonders auf das Preis-Leistungsverhältnis achten, bietet sich der neue Netfinity 5000 an, der mit zwei bis zu 450 MHz schnellen Pentium II-Prozessoren eingesetzte Geschäftsanwendungen problemlos bewältigt.

Während sich die neuen IBM Netfinity Modelle in ihrer Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit sowie in den Systemmanagement- und Speichermöglichkeiten den Vorgaben von Großrechnern und Supercomputern annähern, wahren sie volle Kompatibilität mit der Intel-Prozessorwelt und Microsofts Standardsoftware - allen voran das Netzbetriebssystem Windows NT. Paradebeispiel für die leichte Handhabbarkeit der neuen Netfinity Server sind die "Light Path Diagnostics": Eventuelle Komponentenausfälle zeigt das Controlpanel sofort und eindeutig an - und zwar ähnlich wie das Display eines Kopierers den genauen Ort des Papierstaus anzeigt. Müssen dann tatsächlich Module ausgetauscht oder ergänzt werden, kann dies dank Hot-Swap-fähiger PCI-Steckplätze, Platteneinschübe, Lüfter und Netzteile ohne vorheriges Herunterfahren des Servers im laufenden Betrieb geschehen.

Als Unternehmensserver für mittelständische bis große Firmen konzipiert, wartet der IBM Netfinity 7000 M10 mit bis zu vier 400-MHz-Pentium II-Prozessoren aus Intels jüngst angekündigter Xeon-Generation auf. Dabei sorgen ein 64-Bit- und zwei 32-Bit-Systembusse, alle drei auf jeweils 100 MHz getaktet, zusammen mit dem bis zu 8 GB großen ECC RAM für die schnellstmögliche Bewältigung selbst von anspruchsvollen, geschäftskritischen Anwendungen. Zwölf PCI-Steckplätze in voller Länge, sechs Einschübe für Festplatten-, CD-ROM- und Diskettenlaufwerke sowie Netzteile und Lüfter lassen sich redundant auslegen und garantieren so maximale Systemsicherheit. Nichtsdestoweniger kontrolliert Predictive Failure Analysis (PFA) permanent alle Serverkomponenten auf drohende Ausfälle - unterstützt durch den integrierten Netfinity Advanced System Management PCI Adapter, der mit einem unabhängig vom Server laufenden Prozessor Überwachung und Remote-Management kombiniert ermöglicht. So kann der Systemadministrator im Falle eines Ausfalles wahlweise über das lokale Netz, per Web-Browser oder via Modemverbindung auf den Fehler zugreifen, um ihn im Fernzugriff zu beheben. Sollte sich der Administrator trotzdem einmal vor Ort bequemen müssen, kann er die Fehlerquelle sofort per Light Path Diagnostics lokalisieren und die Hot-Swap-fähigen Systemkomponenten ohne Unterbrechung des Betriebs austauschen.

Auch der Zwei-Wege-fähige Midrange-Server IBM Netfinity 5500 M10 ist mit Intels neuen 400-MHz-Xeon-Prozessoren auf maximale Leistung in seiner Klasse getrimmt. Mit seinem externen 100-MHz-Systembus, dem bis auf 2 GB aufrüstbaren 128 MB-ECC-Hauptspeicher sowie einem internen Festplattenspeicher mit maximal 54,6 GB Kapazität zeigt sich der Netfinity 5500 M10 bestens gerüstet für e-business und andere erfolgskritische Anwendungen in Firmen mittlerer Größenordnung. Als Hochverfügbarkeitssystem wartet der Server mit 400-Watt-Hot-Swap-Netzteil plus Redundanz-Option sowie standardmäßig redundanten Hot-Swap-Lüftern auf. Neben einem ISA-Steckplatz stehen sechs PCI-Slots in voller Länge bereit, von denen vier Hot-Plug- wie auch Hot-Add-fähig sind und neue TokenRing-, Ethernet- und SCSI-Adapterkarten aufnehmen können. Auch sechs der zehn Einschübe vertragen Datenträgerwechsel bei laufendem System. Daß Fehler, die einen Komponentenersatz erforderlich machen könnten, rechtzeitig erkannt werden, garantiert der Netfinity Advanced System Management Prozessor in Verbindung mit Predictive Failure Analysis (PFA).

Nur wenig teurer als der bisherige Einstiegs-SMP-Server Netfinity 3500 ist der neue IBM Netfinity 5000 , der kleinere Unternehmen mit einer flexibel erweiterbaren Grundausstattung an Hochverfügbarkeitskomponenten versorgt. Gepuscht durch zwei Pentium II-Prozessoren der 350-, 400- oder 450-MHz-Klasse erhält die Performance des Servers Flankendeckung von 64 MB ECC RAM, aufzurüsten bis auf 1 GB Hauptspeicher, dem 100-MHz-Systembus sowie einem auf 45,5 GB erweiterbaren internen Festplattenspeicher. Unter den acht Einschüben sind fünf Hot-Swap-fähige Festplatteneinschübe; weitere Flexibilität bieten drei PCI- und zwei PCI/ISA-Steckplätze in voller Länge. Standardmäßig redundant ausgelegt ist das 350-Watt-Netzteil. Alle benötigten Managementfunktionen stellt der integrierte Netfinity Advanced System Management Prozessor bereit.

 
Speichern ohne Ende

Die beiden Systembusse des IBM Netfinity 7000 M10 unterstützen neben den aktuellen Hochgeschwindigkeits-Netztechnologien ATM, Gigabit Ethernet und Highspeed-TokenRing auch neue unternehmensweite Speicherlösungen von IBM: Während der ServeRAID-3H Ultra2 High-End SCSI RAID Adapter mit LVDS-Funktionalität (Low Voltage Differential SCSI) über drei Kanäle und 25 Meter Entfernung bis zu 80 MB Daten pro Sekunde auf 45 anschließbare Festplatten schaufelt, bedient sein ServeRAID-3L Pendant als kostengünstige Einstiegslösung bis zu 15 SCSI-Platten über einen Kanal. Dabei können mit den neuen IBM Netfinity EXP15 Speichersubsystemen, die jeweils ein Maximum von zehn 18-GB-Festplatten aufnehmen, Terabytes an Daten gespeichert werden.

Wer zum Beispiel seine Netfinity EXP15 Speicherlösung gleich in ein Fibre-Channel-Speichersubsystem integrieren möchte, dem stehen von IBM auch dafür alle benötigten Komponenten zur Verfügung: Während der IBM Netfinity Fibre Channel PCI-Adapter den Daten den Weg in den Glasfaserkanal weist, verteilt sie der Netfinity Fibre Channel Hub in Richtung adressiertes Speicher-system weiter und beschleunigt den Transfer auf Gigabit Ethernet-Geschwin-digkeit. Die Netfinity Fibre Channel RAID Controller Unit, bestehend aus Netzteil, Lüfter und dem Netfinity Fibre Channel Failsafe RAID Controller nimmt die übertragenen Daten entgegen und legt sie auf RAID-Systemen der Ebenen 0, 1, 3 oder 5 ab, die sich bis zu zehn Kilometer vom Server entfernt befinden können. Da das neue IBM Fibre-Channel-Speichersubsystem den Netfinity Cluster Enabler, Version 1.0, unterstützt, lassen sich bis zu sechs Netfinity 7000 M10 Server unter Oracle Parallel Server clustern. Selbst datenintensivste Anwendungen wie Data Warehousing und Data Mining, Business Intelligence oder Enterprise Resource Planning (ERP) sind so unter Optimierung aller Systemressourcen sicher zu bewältigen.

Unternehmen, die eine Datenautobahn zwischen ihrem bestehenden S/390 Großrechner und ihrem neuen Netfinity 7000 M10 oder 5500 M10 brauchen, steht darüber hinaus der neue IBM ESCON-Adapter zur Verfügung. Diese Add-on-Karte erlaubt einen bidirektionalen Datentransfer zwischen Mainframe und Netfinity in doppelter Fast-Ethernet-Geschwindigkeit, nämlich mit 200 Mbit/s.

 
Preise und Verfügbarkeiten

Alle neuen IBM Netfinity Modelle sind ab sofort erhältlich. Der Netfinity 7000 M10 ist je nach Ausstattung ab DM 30.125,- erhältlich - im Vergleich zum Wettbewerb ein attraktiver Preis. Den IBM Netfinity 5500 M10 gibt es ab DM 19.569,- , während der Netfinity 5000 ab DM 7.279,- zu haben ist. Alle angegebenen Preise sind IBM Preisempfehlungen inklusive Mehrwertsteuer.

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter http://www.ibm.com/pc/de . Bitte geben Sie bei Veröffentlichung für Interessenten die folgenden Telefon- und Faxnummern an: Hallo IBM 01803/31 32 33 und Fax 07032/15-3777.   (7.200 Zeichen)

 

Weitere Informationen:
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Sabine Klisch
Telefon: (07031) 16-6613
Telefax: (07031) 16-6907
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