Ärzte für das Leben e.V. begrüßen Ablehnung des Estrela-Berichts durch das EU-Parlament
11.12.2013, 16:46
Am Tag der Menschenrechte, am 10. Dezember 2013, wurden die humanen Werte menschlicher Selbstbestimmung in ihrer Geltung für den Einflussbereich der Europäischen Union durch parlamentarischen Beschluss weiter bestätigt. Der „Bericht über sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte“ der portugiesischen Sozialistin Estrela, der ein sog. Abtreibungsrecht einzurichten gedachte und gewillt war, in diesem Zusammenhang die Gewissensfreiheit von Ärzten und medizinischem Personal abzuschaffen, ist mehrheitlich durch menschliche Vernunft überwunden und abgewiesen worden. Die Ärzte für das Leben begrüßen diese Entscheidung sehr.

„Ein derart inhumanes Vorgehen, die Tötung ungeborener Menschen durch Ärzte und medizinische Helfer als gefügige Handlanger als legal zu deklarieren, hätte globale Auswirkung dadurch gehabt, dass Abtreibungsgesellschaften in anderen Erdteilen Gelder aus der Entwicklungshilfe für die Tötung von ungeborenen Menschen erhalten und eingesetzt hätten“, erklärte Prof. Dr. Paul Cullen, 1. Vorsitzender des Vereins Ärzte für das Leben e.V.

„Die Würde des Menschen - das Lebensrecht des Ungeborenen, das Erziehungsrecht der Eltern für ihre Kinder, die Gewissensfreiheit der Ärzte, Hebammen und medizinischer Berufe, die lebensfördernde Hilfe für die Armen dieser Erde, zumal sorgenbeladener Mütter - hat heute einen Sieg errungen: Entwicklungshilfe gilt der Entfaltung jedes Menschen, nicht seiner „Abtreibung“. Die menschliche Vernunft und der Respekt vor der Unantastbarkeit der Menschenwürde und des menschlichen Grundrechts auf Leben wurden durch diese Entscheidung erneut zur Geltung gebracht. Sie sollen unsere Zukunft bestimmen“, so Prof. Cullen.

Der Verein „Ärzte für das Leben“ fordert eine uneingeschränkte Kultur des Lebens in der medizinischen Praxis und Forschung. Er finanziert sich ausschließlich über die Beiträge seiner Mitglieder sowie durch Spenden.

Über Ärzte für das Leben e.V.:

Ärzte für das Leben e.V. ist eine seit 1991 bestehende nicht-konfessionelle und unabhängige Gemeinschaft von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, die sich für das Leben von der Befruchtung bis zum natürlichen Tod einsetzt und für die bedrohte Freiheit des Arztberufs, damit Ärzte sich unbeeinflusst von den Interessen Dritter für das Heil ihrer Patienten in hippokratischer Tradition einsetzen können.

Der Themenkreis umfasst dabei die Embryologie, Schwangerschaft („Spätschwangerschaft“), die sogenannte Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik, eugenische Selektion, gefällige Genmanipulation i. S. von „enhancement“, adulte Stammzelltherapie gegen Embryonenverbrauch, Hilfen bei Behinderung sowie Hirntod und Organspende. Ärzte für das Leben e.V. sind für Sterbebegleitung, Palliativmedizin und Hospizarbeit, jedoch gegen assistierten Suizid und Sterbehilfe im Sinne von Euthanasie. Zu allen Themen ist ein Austausch mit anderen Fachdisziplinen (Philosophie, Psychologie, Soziologie, Jura, Theologie) erwünscht.


Ärzte für das Leben e. V.
Dr. med. Dr. theol. h.c. Maria Overdick-Gulden
Markusberg 24e
54293 Trier

Tel.: 0651 / 8200724
E-Mail: m.overdick-gulden@aerzte-fuer-das-leben.de
Internet: http://www.aerzte-fuer-das-leben.de


Marktoberdorf - Veröffentlicht von pressrelations


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