Deutsche Bahn AG
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Tunneldurch- und Anschlag im Thüringer Wald
04.05.2011, 13:58
Doppelter Meilenstein beim Bau des Bahnprojekts Nürnberg-Berlin (VDE8)

(Erfurt/Masserberg, 4. Mai 2011) Für den vorletzten von 14 Thüringer Tunneln des Projektes Nürnberg-Berlin, den 602 Meter langen Tunnel Rehberg, begann am Mittwoch der bergmännische Vortrieb, er wurde angeschlagen. Beim neunten der Thüringer Tunnel, dem 1.051 Meter langen Tunnel Masserberg, ist das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels zu sehen, er wurde offiziell durchgeschlagen.

Anwesend zu diesem doppelten Meilenstein beim Bau des Bahnprojektes VDE8 waren im Landkreis Hildburghausen Christian Carius, Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr für den Freistaat Thüringen, Volker Hädrich, Konzernbevollmächtigter der DB AG für den Freistaat Thüringen, Olaf Drescher, Gesamtprojektleiter VDE8 Nürnberg-Berlin. Doppelter Anlass auch für die traditionelle Veranstaltung mit beiden Tunnelpatinnen. Als Tunnelpatin, die Vertreterin der Heiligen Barbara auf Erden, ist für den Tunnel Masserberg die Thüringer Landtagsabgeordnete Sabine Doht, im Amt, für den Tunnel Rehberg ist es die Bergbahnkönigin der Oberweißbacher Bergbahn, Sylvia Potreck. Nach alter Bergbautradition wurde mit einer ökumenischen Andacht, die Stephan Götting und Dietmar Tonndorf gestalteten, um Beistand zum Schutz der Mineure vor den Unwägbarkeiten des Berges gebeten - trotz aller modernen Erkundungstechnik. Die Einzelinvestition beim Tunnel Masserberg beträgt etwa 23 Millionen Euro, beim Tunnel Rehberg etwa 13 Millionen Euro.

Die 107 Kilometer lange Neubaustrecke Ebensfeld-Erfurt, mit der der Thüringer Wald gequert wird, besteht vor allem aus einer langen Kette aufeinanderfolgender großer Ingenieurbauwerke. Gegenwärtig sind in Thüringen etwa 1.500 Menschen direkt am Projekt beschäftigt. Das gesamte Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE) Nr. 8 umfasst die 500 Kilometer langen Aus- und Neubaustrecke zwischen Nürnberg-Erfurt-Leipzig/Halle und Berlin. Auf dem 230 Kilometer langen Neubaustreckenanteil wird in diesem Jahr mit den Vortriebsarbeiten für die letzten fünf von 25 Tunneln begonnen. Inbetriebnahme ist 2017.

Finanziert wird das Projekt vom Bund, der Europäischen Union und der Bahn. Die Investition beträgt etwa 10 Milliarden Euro. Der Personen- und Güterverkehr erhält im transeuropäischen Netz eine konkurrenzfähige und umweltgerechte Alternative zu Straße und Flugzeug.


Herausgeber: Deutsche Bahn AG
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Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher


Berlin - Veröffentlicht von pressrelations


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