Bündnis 90/Die Grünen
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Neue Vorwürfe im Fall Wolski - Karin Wolski muss Ämter ruhen lassen - Minister Hahn muss Zeugenvernehmung durch Staatsanwaltschaft sicherstellen
20.08.2009, 14:58
Das heute in der Frankfurter Rundschau erschienene Interview mit der Immobilienmaklerin Marion L., die schildert, dass sie von der Witwe C. und dem Frankfurter Rechtsanwalt Michael Wolski dazu benutzt werden sollte, auf betrügerischem Wege eine Wohnung in Cannes auf Frau C. und Michael Wolski umzuschreiben, enthält auch schwere Vorwürfe gegen Karin Wolski, die Vize- Präsidentin des Verwaltungsgerichts Frankfurt und Mitglied des Hessischen Staatsgerichtshofs ist.

"Wenn es stimmt, dass Karin Wolski ihre Daten als gegebenenfalls Erbberechtigte für die Wohnung in Cannes zur Verfügung gestellt hat, würde dies bedeuten, dass sie in die betrügerische Transaktion eingeweiht war. Wenn sie diesen Verdacht nicht umgehend ausräumen kann, fordern wir sie auf, ihre Ämter als Vizepräsidentin des Verwaltungsgerichts Frankfurt und als Mitglied des Staatsgerichtshofs bis zur Aufklärung dieser Vorwürfe ruhen zu lassen", fordert der Parlamentarische Geschäftsführer von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, Mathias Wagner, von Frau Wolski.

"Es ist für uns völlig unverständlich, dass die zuständige Staatsanwaltschaft Frankfurt bisher nicht die zwar in Frankreich lebende, aber für die deutsche Justiz erreichbare deutsche Immobilienmaklerin L. zu diesem Vorgang als Zeugin befragt hat. Jetzt muss Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) schnellstmöglich darauf hinwirken, dass es zu einer Zeugenvernehmung durch die ihm unterstellte Staatsanwaltschaft kommt. Nur so kann der ungeheuerliche Verdacht aufgeklärt werden, dass eine der höchsten Richterinnen des Landes am Versuch einer betrügerischen Immobilientransaktion beteiligt war", fordert Mathias Wagner den Justizminister zum unverzüglichen Handeln auf.


Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
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Berlin - Veröffentlicht von pressrelations


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