Bundesministerium des Innern (BMI)
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Bundesverwaltung übernimmt Neuregelung der deutschen Rechtschreibung weitgehend
22.07.2005, 14:32

Berlin, 22. Juli 2005 - Der Bund setzt das Verfahren zur Einführung der Neuregelung der deutschen Rechtschreibung für die Gesetzes - und Verwaltungssprache entsprechend dem Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) um. Dies geht zurück auf einen Beschluss des Bundeskabinetts vom 27. Januar 1999 über die Einführung der Neuregelung der deutschen Rechtschreibung in den amtlichen Schriftverkehr zum 1. August 1999. Die dort festgelegte Übergangsfrist bis zum 31. Juli 2005 läuft nun aus. Ab 1.August diesen Jahres erlangen somit die Teile des Regelwerkes, die der Rat für deutsche Rechtschreibung beschlossen hat, dauerhafte Gültigkeit für die Bundesverwaltung.

Die Übergangsfrist soll jedoch für diejenigen Teile des Regelwerks vorerst erhalten bleiben, in denen der Rat für deutsche Rechtschreibung seine Beratungen noch nicht abgeschlossen hat und Änderungsvorschläge zu erwarten sind. Dies betrifft die Getrennt- und Zusammenschreibung, Worttrennung und Interpunktion.

Die feste Übernahme der Neuregelung liegt im Interesse einer Einheitlichkeit des Sprachgebrauchs von Schulen und Verwaltungen. Die Bundesverwaltungen werden darüber von den Bundesministerien des Innern und der Justiz per Rundschreiben informiert.

Der aktuelle Stand des Regelwerks und des Wörterverzeichnisses ist im Internet (unter www.rechtschreibkommission.de ) und im Buchhandel zugänglich.

Verantwortlich: Rainer Lingenthal

Redaktion: Gabriele Hermani, Gabriele Kautz, Christian-Günther Sachs, Anette Lena Stephan, Dr. Ingrid von Stumm, Annette Ziesig

Pressereferat im Bundesministerium des Innern
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Berlin - Veröffentlicht von pressrelations


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