3.000 Euro für die Stiftung Lebenshilfe dav veranstaltet 1. Parlamentarischen Preis-Skat im Landtag
26.02.2004, 15:09

dav veranstaltet 1. Parlamentarischen Preis-Skat im Landtag

Politiker, Verbände und Skatfreunde spielen für Bedürftige in NRW

Düsseldorf (jw).- Politiker, Verbände, Unternehmen und Freunde des Skatspiels haben beim 1. Parlamentarischen Preis-Skat im Landtag von Nordrhein-Westfalen rund 3.000 Euro für die Stiftung Lebenshilfe zusammen gereizt. Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Landtags Nordrhein-Westfalen, MdL Ulrich Schmidt (SPD), reizten rund 80 Spielerinnen und Spieler um Flugreisen, Präsentkörbe sowie wertvolle Sachpreise. Die Federführung des Turniers hatte Karl Besse, Vorsitzender des Deutschen Automatenverbandes (dav), übernommen, der tatkräftig vom Landesverband NRW des Deutschen Skat Verbandes (DSKV) unterstützt wurde.

Landtagspräsident Ulrich Schmidt sagte in seiner Eröffnungsrede: 'Auch wenn es sich heute um eine Premiere handelt, hat der Landtag keineswegs eine 'Skat freie' Vergangenheit. Zumindest im Ständehaus, dem alten Landtag, war die 'Kaffeeklappe' der Ort, wo Skat gedroschen wurde. Diese Tradition soll nun in Form des Parlamentarischen Preis-Skats wieder neu belebt werden. Selbstverständlich habe ich als Hausherr auch gerne die Schirmherrschaft zu diesem 'Heimspiel' übernommen, zumal die Gewinner dieses Abends - ganz gleich wie das Spiel ausgeht - insbesondere behinderte und elternlose Menschen sein werden. Ich freue mich, dass so viele Abgeordnete, Ehemalige, Mitarbeiter der Fraktionen, der Landtagsverwaltung und Ministerien mitmachen und so für die Stiftung Lebenshilfe einen ordentlichen Betrag einspielen werden.'

Karl Besse bedankte sich beim Landtagspräsidenten für die gute Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des 1. Parlamentarischen Preisskats im Landtag.

'Unser heutiger Abend greift eine Tradition auf, die vor einigen Jahren in Bonn begründet wurde, im dortigen Bundestag. Der Parlamentarische Preis-Skat im Bundestag hat sich in der Zwischenzeit als feste Veranstaltung etabliert. Warum also nicht eine solche Tradition hier auch in unserem Landtag begründen, in dem sich, wie ich anhand der Gästeliste festgestellt habe, eine nicht kleine Anzahl von Skatfreunden aus allen Fraktionen hier eingefunden haben. Dieses Interesse ist nicht verwunderlich, da aus diesem Haus auch der derzeitige höchste Repräsentant unseres Staates, Bundespräsident Johannes Rau, stammt, der nicht nur viele Jahre als Abgeordneter, Minister und Ministerpräsident gewirkt hat, sondern auch als leidenschaftlicher Skatspieler,' sagte Besse zur Einleitung

Der dav-Vorsitzende fügte fragend hinzu: 'Warum aber veranstaltet ausgerechnet der Automaten-Verband ein Skatturnier. Ganz einfach, weil unser Metier auch das Spielen ist. Spielen zur Unterhaltung, Spielen um einen Gewinn, ist nahezu so alt wie die Menschheit. Unsere Branche deckt ein kleines Segment dieses Wirtschaftszweiges ab, eine Nische sozusagen, die uns das mächtige staatliche Glücksspielmonopol belässt. Rund 27.000 Mitarbeiter unserer Firmen arbeiten in Nordrhein-Westfalen in Produktion, Handel und Aufstellung von Spielautomaten aller Art. Zu diesen Automaten zählen z.B. auch Skat-Automaten, an denen eine einzelne Person oder zwei Personen spielen können, wenn keine komplette Skatrunde zusammenkommt.' Besse wies zudem auf das Verbindende zwischen dem Skatspiel und der Automatenbranche, nämlich der Freude am Spielen, der Kommunikation mit vielen interessanten Menschen sowie dem Nervenkitzel und dem Erfolgserlebnis hin.

Ein Erfolgserlebnis für Karl Besse war die große Bereitschaft vieler Unternehmen und Verbände, die das 1.Parlamentarische Skatturnier tatkräftig unterstützt hatten. 'Unserer besonderer Dank gilt Peter Markus Löw von der Tank+Rast in Bonn. Er ist ein großer Förderer des Skatspiels. In diesem Zusammenhang möchte ich noch Stefan von der Heiden von der Agentur Kothes+Klewes nennen, der uns viele Türen aufgemacht hat. Heinz-Joachim Schöttes von german wings sorgt dafür, dass Sie richtig abheben können. Zum wiederholten Male stellt uns unser Skatfreund Freiflüge zur Verfügung. Heute sind es sechs Hin- und Rücktickets für jeweils zwei Personen in attraktive europäische Metropolen. Nicht nur Starthilfe, sondern auch die notwendige logistische Unterstützung bei der Durchführung des Turniers erhalten wir von Peter Trippmaker mit seinem Team vom Landesverband NRW des DSKV. Aus Berlin ist der Vorsitzende des dortigen Landesverbandes, Jan Ehlers heute unser Schiedsrichter und Gast. Er richtet derzeit das größte Skatturnier der Welt mit 16.000 Spielern aus. Ein herzlicher Dank gilt auch dem Dehoga, hier besonders Geschäftsführer Rainer Spenke und dessen Auszubildende, die für den Service vor dem Buffet zuständig ist,' würdigte der dav-Vorsitzende das Engagement der Sponsoren.

Der Fleischhof Rasting aus Meckenheim hatte das komplette Catering übernommen und für die Gewinner zudem drei wertvolle Präsentkörbe gestiftet. Besse dankte dafür Rasting-Geschäftsführer Wolfgang Ehret aus Meckenheim, der unkompliziert geholfen hatte. Den Ausschank übernahmen die Privatbrauerei Frankenheim Düsseldorf und Gehring-Bunte Getränkeindustrie aus Gütersloh mit Unterstützung des Deutschen Brauerbundes und der Agentur Brainship aus Düsseldorf.

Die wagenrädergroßen rustikalen Brote wurden von Bäckermeister Charly Sonntag aus dem idyllischen Wachtberg-Pech nach uralten Rezepten gebacken. Aus dieser Gemeinde vor den Toren Bonns kamen noch eine Reihe von Gutscheinen für Restaurantbesuche im Henseler Hof und in der Wiesenau. Auch ein Hotelaufenthalt im Dreisterne-Hotel Dahl war dabei. Die Teilnehmer- und Siegermedaillen wurden ebenfalls aus Wachtberg vom Designer Karl-Peter Brenig geliefert. Das Unternehmen Neukauf-Edeka stiftete fünf große Präsentkörbe und fünf Einkaufsgutscheine im Wert von mehreren hundert Euro. Das Keramik-Unternehmen Soendgen aus dem Wachtberger Töpferort Adendorf stellte ebenfalls viele Sachpreise und Blumenschmuck zur Verfügung. Für das gute Gelingen des 1. Parlamentarischen Preisskats dankte Karl Besse außerdem der Düngekalkhauptgemeinschaft, der Deutschen Heliforst sowie dem Vorsitzenden der Komba- Gewerkschaft, Heinz Ossenkamp. Außerdem dem Verband kommunaler Unternehmen. Der dav stiftete weitere Flugreisen in europäische Zentren.

Landtagspräsident Ulrich Schmidt gab den Skatfreunden noch ein paar Sätze zum Schmunzeln mit auf den Weg: 'Das Kartenspiel ist des Teufels Gebetbuch, sagt ein deutsches Sprichwort. Und der alte Schopenhauer meinte gar empört: Das Kartenspiel ist der Bankrott des denkenden Menschen. Hier irrt Schopenhauer gewaltig. Denn Skat ist kein Glücksspiel, sondern hohe Kunst - und die kommt bekanntlich von Können. Sicher kennen Sie das weit verbreitete Vorurteil, Skat sei Männersache. Auch Heiner Lauterbach bläst ja in dieses Horn, wenn er meint, dass Zocken und Fußball Männern vorbehalten sei. Ich freue mich, dass wir dies heute klar widerlegen und begrüße besonders herzlich auch die 'Zockerinnen' unter den Skatfreunden.'

An dem Turnier nahmen u.a. die stellvertretende Präsidentin des Landtags, Edith Müller, und Wissenschaftsministerin Hannelore Kraftteil.

 

Kontakt:

Deutscher Automaten Verband
Jochen Wagner
Heinrich-Pesch-Straße 7
50739 Köln
Tel: 0221 - 51 20 87
Fax: 0221 - 52 53 19
dav@baberlin.de




Köln - Veröffentlicht von pressrelations


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