Heidelberg Engineering: 20 Jahre verläßlicher Partner der Augenärzte in Forschung und Klinik
19.11.2010, 08:00
Internationales Symposion mit hochkarätigen Fachleuten über den aktuellen Stand in der ophthalmologischen Diagnostik zum 20jährigen Firmen-Jubiläum.

(Heidelberg, 19. November 20120) Heidelberg Engineering gehört zu den Mittelständlern, die zur weltweiten Reputation der deutschen Medizintechnik beitragen. Seit 1990 werden in Heidelberg Diagnosesysteme für Augenärzte und Forscher entwickelt, die es erlauben, Augenkrankheiten frühzeitig zu erkennen und deren Verlauf genau zu verfolgen.

Als das Unternehmen 1990 von Christoph Schoess und Dr. Gerhard Zinser gegründet wurde, waren bildgebende Diagnoseverfahren in der Augenheilkunde neu. Inzwischen sind solche Geräte weit verbreitet und in den kommenden Jahren werden sie wohl in jeder Praxis zu finden sein.

Weltweit werden heute werden mehr als 10.000 Systeme aus Heidelberg eingesetzt; davon etwa 40% in Europa bzw. Amerika und 20% in Asien.

Mit 150 Mitarbeitern an Standorten in Deutschland und USA wird ein Umsatz von € 80 Mio erwirtschaftet.
Entwickelt werden die Systeme in Heidelberg und Lübeck. Die Vermarktung und Kundenbetreuung erfolgt in Deutschland und den USA durch eigene Gesellschaften, in den übrigen Märkten gemeinsam mit spezialisierten Vertriebspartnern.

Kooperationen mit einer Vielzahl von Medizinern in der ganzen Welt und renommierten Forschungseinrichtungen wie dem HCI (Heidelberg Collaboratory for Image Processing) der Universität Heidelberg und dem MLL (Medizinisches Laserzentrum Lübeck) stellen sicher, daß neue medizinische und technologische Erkenntnisse in die Produktentwicklung integriert werden.

Konfokale Mikroskopie, optische Kohärenztomographie und Bildverarbeitung sind die wichtigsten Kompetenzfelder des Unternehmens. Ein umfangreiches Patentportfolio auf diesen Gebieten wie auch für andere, kommerziell noch nicht genutzte Technologien wurde im Laufe der Jahre aufgebaut.

Die Systeme unterstützen den Arzt bei der Diagnose und der Behandlungskontrolle von grünem Star (Glaukom), Netzhauterkrankungen (z.B. verschiedene Formen der Makuladegeneration, diabetischer Retinopathie) und Hornhautschäden. Sie zeichnen sich besonders durch ihre präzise Meßtechnik aus, die durch die genaue Verfolgung und Korrektur auch schnellster Augenbewegungen während der Bildaufnahme gewährleistet wird.

Der Heidelberg Retina Tomograph (HRT) vermisst den Sehnervenkopf des Auges und vergleicht die Ergebnisse mit Normalwerten. Abweichungen von der Norm oder zeitliche Veränderungen liefern frühe Hinweise auf die Entwicklung eines Glaukoms. So kann mit der Behandlung der Krankheit möglichst früh begonnen, bzw. die Behandlungsstrategie modifiziert werden, um das Erblindungsrisiko zu reduzieren. Unterstützt wird die Glaukomdiagnostik auch durch das Heidelberg Edge Perimeter (HEP), das es ermöglicht, Gesichtsfeldausfälle nachzuweisen.

Mit dem SPECTRALIS OCT werden Schnittbilder und dreidimensional Bilder der Netzhaut erzeugt, die eine Diagnose und Verlaufskontrolle z. B. von altersbedingter Netzhautdegeneration ermöglichen. Neben der Augenheilkunde findet das SPECTRALIS OCT dabei seit Kurzem auch in der Neurologie seine Anwendung. So können Nervenschäden am Augenhintergrund bei Patienten mit Multipler Sklerose nachgewiesen werden.

Das 20-jährige Firmenjubiläum wird mit einem wissenschaftlichen Symposion am 19. und 20. November in Heidelberg gefeiert, auf dem 23 führende Forscher und Kliniker aus aller Welt zwei Tage lang mit 250 deutschen und internationalen Ophthalmologen Diagnoseverfahren von heute und morgen diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei bildgebende Verfahren, zu deren Entwicklung und Verbreitung Heidelberg Engineering entscheidende Beiträge geleistet hat.

Kurzes Unternehmensprofil

Heidelberg Engineering ist ein auf Medizingeräte spezialisiertes Hightech-Unternehmen, das diagnostische Geräte für die augenheilkundliche Praxis entwickelt, herstellt und vertreibt. Produkte von Heidelberg Engineering werden weltweit von Augenärzten und Optometristen zu Augenuntersuchungen auf Krankheitsanzeichen und bei positivem Befund zur Verlaufskontrolle eingesetzt. Früherkennung trägt mit dazu bei, dass in vielen Fällen eine Erblindung verhindert oder zumindest aufgehalten werden kann.
Typische Krankheiten, die mit unserer Technologie erkannt und verfolgt werden können, sind Glaukom, altersbedingte Makuladegeneration, diabetische Makuladegeneration und Makulaödeme nach Katarakt-Operationen.

Zu den Kerntechnologien des Unternehmens gehören konfokale Mikroskopie, Laser-Scanning, optische Kohärenztomographie und softwaregestützte Bildauswertung.

Heidelberg Engineering ist ein Unternehmen in Privatbesitz mit Hauptsitz in Heidelberg, Deutschland. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte in den meisten Ländern der Welt über ein Netz von Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern.


Kontakt:
Dr. Kester Nahen,
Leiter Globales Marketing und Geschäftsentwicklung
Kester.Nahen@HeidelbergEngineering.com
Mobil: 01 51 / 11 75 04 12
Heidelberg Engineering GmbH, Tiergartenstr. 15, 69121 Heidelberg
www.HeidelbergEngineering.com


Heidelberg - Veröffentlicht von pressrelations


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