VODAFONE DVB-H FUSSBALL LOUNGE: Umsetzung von DVB-H zur IFA 2007 erwartet
05.07.2006, 10:12

Berlin, 5. Juli 2006. DVB-H ist ein Erfolgsmodell - wenn bundesweit Frequenzen dafür zur Verfügung stehen, es zeitnah umgesetzt werden kann und nicht überreguliert wird. So lautet die einhellige Meinung der Teilnehmer der gestrigen Diskussionsveranstaltung in der VODAFONE DVB-H LOUNGE. Der Direktor der Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) Dr. Hans Hege, der Rechtsanwalt und Medienexperte Michael Schmittmann und der Projektleiter DVB-H der Vodafone D2 GmbH, Bernhard von Canstein diskutierten darüber, was für die schnelle Umsetzung von DVB-H notwendig ist.

Bei der Umstellung vom analogen auf das digitale System spielt Berlin eine Vorreiterrolle. Das hat sich bereits bei der Umstellung des Fernsehübertragungssystems auf DVB-T gezeigt. 'Das ist einer der Vorteile des Föderalismus: dass man als einzelnes Land voran preschen kann' sagt dazu der Direktor der Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg Dr. Hans Hege. Für die Umsetzung von DVB-H sei eines wichtig: 'Wir brauchen eine Frequenz bundesweit. Da sind wir auf gutem Wege.'

Auf die Frage, wann es denn soweit sei, meinte Hege: 'Jeder sollte alles in seiner Macht stehende tun, dass es DVB-H spätestens zur nächsten IFA im Sommer 2007 kommerziell gibt. Die Regulierung sollte hier ihre Rolle übernehmen, Dinge auch möglich zu machen.' Gegen eine Überregulierung im Voraus spricht sich auch der Medienexperte Michael Schmittmann aus: 'Es gibt Dinge, die kann man nicht vorhersehen, deshalb können gesetzliche Regelungen erst im Nachhinein kommen.' Die DVB-H Dienste müssten von der kostenlosen Grundversorgung ausgenommen werden. Das sieht Hans Hege ähnlich: 'Wir müssen keine Grundversorgung machen. Deshalb entscheidet der Kunde, was er sehen will. Das ist ein flexibles System. Spannend ist dann zu sehen, was sich an neuen Nutzungen entwickelt.'

'Was am Ende zählt ist, was für den Kunden attraktiv ist. Was dahinter steht, die Technik und die Regulierung, das interessiert den Konsumenten nicht. Wichtig für ihn ist ein breit gefächertes Programmangebot' ergänzt Bernhard von Canstein, DVB-H Projektleiter bei Vodafone. Für einen qualitativ hochwertigen Service sei der Kunde auch bereit, ein Nutzungsentgelt zu entrichten. Was die regulatorische Seite angeht plädiert er dafür, sich nicht nur auf nationale Entwicklungen zu beschränken. Der Fokus läge zwar zunächst darauf, DVB-H bundesweit verfügbar zu machen. 'Danach sollte DVB-H zügig europaweit nutzbar gemacht werden.'

 

Bilder der Veranstaltung können Sie hier herunterladen: http://www.frankossenbrink.com/vodafonelounge04072006/




Düsseldorf - Veröffentlicht von pressrelations


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