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Signalwerk Wuppertal nimmt neue Wareneingangshalle in Betrieb / Investitionen von 3,5 Millionen Euro
01.02.2007, 11:43
Signalwerk Wuppertal nimmt neue Wareneingangshalle in Betrieb / Investitionen von 3,5 Millionen Euro
 
Wachsende Nachfrage - mehr Output - neues Konzept für Distributionszentrum Wuppertal / Wechsel in der kaufmännischen Leitung
 
(Düsseldorf, 1. Februar 2007) Heute wurde im Signalwerk Wuppertal nach gut einjähriger Bauzeit die neue Wareneingangshalle durch den Finanzvorstand der DB Netz AG, Hr. Dr. Matthias Zieschang offiziell in Betrieb genommen. Damit konnte die umfangreiche Modernisierung des Distributionszentrums nun abgeschlossen werden. Die Grundlage lieferte ein gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Materialwirtschaft und Logistik IML Dortmund, entwickeltes Intralogistiksystem für die Ersatzteilversorgung der DB Netz AG. Die Gesamtinvestition von ca. 3,5 Millionen Euro trägt maßgeblich zur Verbesserung der Effizienz im Materialfluss bei.
 
Das Signalwerk Wuppertal ist mit aktuell über 460 Mitarbeitern der erste Ansprechpartner der DB Netz AG für die Ersatzteilversorgung in der Leit- und Sicherungstechnik (LST). Die Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik (alt Signaltechnik) ermöglichen einen sicheren, funktionellen und wirtschaftlichen Eisenbahnbetrieb. Dabei handelt es sich primär um Stellwerke, Anlagen der technischen Bahnübergangssicherung und den Einrichtungen der Strecke. Über eine hohe Ersatzteilverfügbarkeit schafft das Signalwerk eine wesentliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Betrieb der Infrastruktur. Das heutige Materialsortiment von annähernd 54.000 Artikeln setzt sich aus fabrikneuen Ersatzteilen und instandgesetzten Reparaturteilen (etwa 6.000 Artikel) zusammen. Ersatzteile mit hoher Umschlagshäufigkeit werden binnen weniger Stunden per Kurierdienst den Bedarfsträgern zugesandt.
 
Das Signalwerk Wuppertal konnte in den vergangenen Jahren aufgrund einer zunehmenden Konzentration der Materialversorgung und der Qualität seiner Leistungen ein wachsendes Kundenvertrauen verbuchen und demzufolge wachsende Umsätze verzeichnen. Mit einem höheren Output an eingekauften wie aufgearbeiteten LST-Ersatzteilen steigen auch unweigerlich die Ansprüche an die Effizienz der Abläufe des Distributionszentrums.
 
Vor diesem Hintergrund entwickelten Fachleute des Signalwerks gemeinsam mit dem IML Dortmund ein auf die spezifischen Belange abgestimmtes Konzept. Die Eckpunkte zur Modernisierung des Distributionszentrums waren dabei die Neugestaltung des Kommissionierbereichs für die Warenverteilung, die Aufstockung des Hochregallagers inklusive automatischer Lagertechnik mit gleichzeitiger Implementierung der notwendigen Informationstechnik und Steuerungssoftware sowie der jetzt abgeschlossene Bau der Wareneingangshalle. Durch die Einführung der barcodegestützten Materiallogistik liegt heute im Durchschnitt die Fehlerquote unter den entsprechenden Benchmarks des Ersatzteilgeschäfts. „Automatisierung und maximale Prozessunterstützung waren die Prämissen unseres Konzepts. Dank der hier in Wuppertal getätigten Investitionen können wir heute gewissermaßen bei gleich bleibenden Lagerbeständen, eine kontinuierlich steigende Nachfrage pünktlich bedienen. Besonders erfreulich ist, dass wir mit unseren Mitarbeitern dieses Konzept unter dem „rollenden Rad “ umgesetzt haben“, so Volker Jägers, kaufmännischer Leiter des Signalwerks Wuppertal.
 
Neben der Inbetriebnahme der Wareneingangshalle wurde ein Wechsel in der Geschäftsleitung des Signalwerks bekanntgegeben. Der langjährige kaufmännische Leiter des Signalwerks, Herr Dipl.-Ing. Volker Jägers wurde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Er begann seine Karriere als Mess- und Prüfingenieur 1970 im Signalwerk Wuppertal. Seit 1992 verantwortet Herr Jägers den kaufmännischen Bereich des Signalwerks, der neben dem Controlling die Materialwirtschaft wie auch den Vertrieb des Signalwerks umfasst. „Herr Jägers hat die Weiterentwicklung des Signalwerks von einem Instandsetzungsbetrieb hin zu einem modernen Materialversorger vorangetrieben“, bedankte sich Herr Dr. Zieschang für die geleistete Arbeit.
 
Die Leitung des Bereichs übernimmt nun Herr Michael Schmidt, der sich bereits intensiv in die Aufgabenstellung einarbeiten konnte. Herr Dr. Zieschang wünschte ihm viel Glück in der Führung der Geschäfte des Signalwerks Wuppertal.
 
 
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher
 



Berlin - Veröffentlicht von pressrelations


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