Deutsche Bahn AG
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Personalanpassungen bei der DB Waggonbau Niesky GmbH notwendig
08.10.2013, 16:01
Schwierige wirtschaftliche Lage bremst Auftragserwartung auch für 2014

Auftragslage erfordert Personalanpassungen

Werksmitarbeiter über neue Arbeitssituation informiert

Der sinkende Bedarf an Schienenfahrzeugen und deren Komponenten führt bei der DB Waggonbau Niesky GmbH (DB WBN) zu einem spürbaren Auftragsrückgang, der weder durch interne noch externe Auf-träge mittel- bis langfristig kompensiert werden kann. „Die unbefriedigende Auftragslage bis Ende dieses Jahres und auch im gesamten Geschäftsjahr 2014 macht Personalanpassungen notwendig", teilte Uwe Fresenborg, Vorsitzender der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH (DB FZI), anlässlich der heutigen Betriebsversammlung den Werksmitarbeitern mit.

Die Schienenfahrzeugbranche ist konjunkturabhängig, preissensitiv und verzeichnet große Schwankungen. Der Preisdruck durch Wettbewerber verstärkt sich ständig. Die Produktion wird immer häufiger in weniger kostenintensive Länder verlagert. Rundum stagnieren die Auftragseingänge. Das negative Fi-nanzergebnis der DB WBN lässt sich nicht mehr durch die zwischenzeitlich ergriffenen Maßnahmen, wie beispielsweise die Intensivierung der Vertriebsaktivitäten, Kostenreduzierungen im Produktions- und Verwaltungsbereich (inklusive der hohen Fixkosten), den Abbau von Mehrleistungs-, Freizeit - und Urlaubskonten oder den temporären Personalausgleich im Werkeverbund sowie die Überbrückung mit Kurzarbeit (zur Zeit mit rund 150 Mitarbeitern), umkehren. „Wir haben nicht genügend Arbeit für die DB Waggonbau Niesky GmbH und ihre Mitarbeiter. In den großen Hallen ist die Kapazitätsunterauslastung deutlich erkennbar", so Fresenborg.

Im Nieskyer Werk sind aktuell 291 Mitarbeiter beschäftigt. Die heute den Mitarbeitern bekanntgegebenen Personalanpassungen sollen dann sozialverträglich nach Abschluss der Regelungen des Interessenausgleichs umgesetzt werden.

Der Dialog mit den Mitgliedern der zuständigen Arbeitnehmervertretung und ihrem Vorsitzenden Peter Jurke über die schwierige dauerhafte Arbeitsauslastung und entsprechender Zukunftsperspektive des Unternehmens verlief stets konstruktiv. Sie sind intensiv in die Gespräche der Geschäftsführung eingebunden worden.

Die Werksmitarbeiter wurden bereits Mitte Dezember 2012 erstmals über die erkennbare schwierige Auftragslage und damit verbundenen Maßnahmen in-formiert.
Uwe Fresenborg machte in der Betriebsversammlung deutlich: „Neben diesen Maßnahmen suchen wir nach Partnerschaften, die am Standort Niesky die industriellen Arbeitsplätze erhalten sollen.“

Die DB Waggonbau Niesky GmbH ist ein Traditionsunternehmen: Seit mehr als 175 Jahren im Industrie- und Schienenfahrzeugbau tätig gilt es national wie international als renommierter Hersteller insbesondere von Güterwagen. Das sächsische Unternehmen ist zudem Kompetenzzentrum für die Verarbeitung von Aluminium im Schienenfahrzeugbau. Die Deutsche Bahn AG hatte das zuvor als WBN Waggonbau Niesky GmbH firmierende Werk im Juli 2008 übernommen.


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Berlin - Veröffentlicht von pressrelations


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