BASF AG
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BASF-Tochter Wintershall baut Öl- und Gasförderung in der norwegischen Nordsee weiter aus
12.09.2014, 09:37
- Wintershall erwirbt Beteiligungen an Öl- und Gasfeldern von Statoil für 1,25 Milliarden US$
- Produktion wird in Norwegen auf rund 60.000 Barrel Öläquivalent pro Tag steigen

Die BASF-Gruppengesellschaft Wintershall baut ihre Förderung von Öl und Gas und ihre Reserven in der Nordsee weiter aus. Wintershall erwirbt von dem norwegischen Unternehmen Statoil ASA Anteile an den zwei produzierenden Feldern Gjøa (5 %) und Vega (24,5 %), am Entwicklungsprojekt Aasta Hansteen (24 %), dem Fund Asterix (19 %), an dem Pipeline-Projekt Polarled (13,2 %) sowie Anteile an vier Explorationslizenzen in der Nähe von Aasta Hansteen. Die Anteile an den Assets umfassen Reserven und Ressourcen (2P/2C) von rund 170 Millionen Barrel Öläquivalent (boe). Zudem haben die Unternehmen vereinbart, dass Wintershall beim produzierenden Feld Vega die Betriebsführerschaft übernehmen soll, vorbehaltlich der Zustimmung von Behörden und Konsortialpartnern.

Die Transaktion soll gegen Zahlung eines Kaufpreises von 1,25 Milliarden US $ finanziell rückwirkend zum 1. Januar 2014 vollzogen werden. Darüber hinaus wird eine zusätzliche Zahlung von bis zu 50 Millionen US $ geleistet, wenn das Aasta-Hansteen-Feld gemäß dem aktuellen Projektplan entwickelt wird. Eine entsprechende Vereinbarung haben Statoil und Wintershall heute in Stavanger unterzeichnet.

Der Abschluss der Transaktion wird vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Behörden bis Ende 2014 erwartet. Wintershall wird dadurch die tägliche Produktion in Norwegen weiter ausbauen - von derzeit 40.000 boe auf künftig 60.000 boe. Zusätzlich vereinbarten Wintershall und Statoil künftig bei der Erschließung des Explorationspotenzials im Vøring-Becken zusammenzuarbeiten.

"Mit dem Erwerb der Anteile an den Öl- und Gasfeldern führen wir den Wachstumskurs in Norwegen fort und intensivieren die Kooperation mit unserem Partner Statoil", sagt der BASF-Vorstandsvorsitzende Kurt Bock.

"Die Transaktion und die weitere Expansion von Wintershall in Norwegen sind ein klarer Beleg für die Attraktivität des norwegischen Kontinentalschelfs. Wir freuen uns auf die Fortführung unserer engen Partnerschaft bei der Entwicklung des Aasta-Hansteen-Feldes", so Helge Lund, President und CEO von Statoil.

"Wir sind vom Potenzial des norwegischen Kontinentalschelfs überzeugt und haben unser Ziel fest im Blick: Wir wollen eines der führenden Öl- und Gasunternehmen in Norwegen werden. Mit der heimischen Produktion in Europa stärken wir die europäische Versorgungssicherheit", sagt Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender der Wintershall. "Mit der vorgesehenen Übernahme der Betriebsführerschaft bei Vega bauen wir zudem unser eigenoperiertes Produktionsportfolio in Norwegen weiter aus", so Seele weiter. Im Herbst 2013 hat Wintershall bereits die Betriebsführerschaft bei dem produzierenden Feld Brage in der nördlichen Nordsee übernommen und war damit das erste Unternehmen, das eine produzierende Plattform von Statoil in Norwegen übernommen hat.

Statoil ASA ist ein internationales Energieunternehmen mit Aktivitäten in 36 Ländern. Aufbauend auf der Erfahrung von 40 Jahren Produktion von Erdöl und Erdgas auf dem norwegischen Kontinentalschelf, engagiert sich Statoil mit Verantwortung, Innovationen und Technologie darin, den Energiebedarf der Welt zu decken. Das Unternehmen mit rund 23.000 Mitarbeitern weltweit hat seinen Hauptsitz im norwegischen Stavanger und ist an den Börsen in New York und Oslo gelistet.

Die Wintershall Holding GmbH mit Sitz in Kassel ist eine 100-prozentige Tochter der BASF in Ludwigshafen und seit 120 Jahren in der Rohstoffgewinnung aktiv, mehr als 80 Jahre davon in der Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas. Wintershall konzentriert sich auf ausgewählte Schwerpunktregionen, in denen das Unternehmen über ein hohes Maß an regionaler und technologischer Expertise verfügt. Dies sind Europa, Russland, Nordafrika, Südamerika sowie zunehmend auch die Region Middle East. Durch Exploration und Produktion, ausgewählte Partnerschaften, Innovationen und technologische Kompetenz will das Unternehmen sein Geschäft weiter ausbauen. Wintershall beschäftigt weltweit rund 2.500 Mitarbeiter aus 40 Nationen und ist heute der größte international tätige deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.wintershall.com oder folgen Sie uns auf Twitter, Facebook und Youtube .

BASF steht für Chemie, die verbindet - seit nunmehr 150 Jahren. Unser Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. Als das weltweit führende Chemieunternehmen verbinden wir wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mit Forschung und Innovation unterstützen wir unsere Kunden in nahezu allen Branchen, heute und in Zukunft die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Unsere Produkte und Lösungen tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, Ernährung zu sichern und die Lebensqualität zu verbessern. Den Beitrag der BASF haben wir in unserem Unternehmenszweck zusammengefasst: We create chemistry for a sustainable future. Die BASF erzielte 2013 einen Umsatz von rund 74 Milliarden € und beschäftigte am Jahresende mehr als 112.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.com .


Gert Lödden
Wirtschaftspresse
Tel.: +49 621 60-20829

Michael Sasse
Wintershall
Tel.: +49 561 301-3301


Ludwigshafen - Veröffentlicht von pressrelations


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