Automatisierung von Fertigungslinien – Neue Stapel-/Entstapeleinheit von cts

16.09.2020, 10:17


Zum Stapeln oder Entstapeln von Kleinladungsträgern und anderen Transportbehältern bietet der Spezialist für Fertigungsautomatisierung cts GmbH eine neue, hochflexible Stacker/Destacker Unit an. Die Einheit kann ohne weitere Steuerungstechnik in eine beliebige Fördertechnik integriert werden. Alternativ ist sie auch als fertige Package Unit auf einer Fördertechnik als Plug-on-Modul für Fertigungszellen oder -linien erhältlich.

Das Entstapeln und Vereinzeln leerer KLTs oder anderer Trays am Anfang der Linie, beziehungsweise das Stapeln nicht mehr benötigter oder mit Zwischen- oder Endprodukten beladener Kisten, kostet Zeit und belegt wertvollen Platz an den Fertigungslinien. Automatisiert man diese Prozesse, können Behältnisse platzsparend angeliefert und zwischengelagert werden und sind am Ende eines Produktionsschritts optimal für den Weitertransport vorbereitet.

„Mit dem Einsatz des cts Stacker/Destackers kommen Anwender dem Ziel der automatisierten Fertigungslinie ein großes Stück näher“, erläutert Alfred Pammer, Leiter der Fertigungsautomatisierung bei der cts GmbH. „Bereits in der Standardausführung ist sie in einer Vielzahl von Umgebungen bis hin zur elektrostatisch sensiblen Elektronikfertigung sofort einsetzbar, wahlweise vollständig integriert oder als Plug-on-Modul. cts bietet jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der kundenspezifischen Fertigungsautomatisierung und kann für das Stapeln, Vereinzeln und Entstapeln auch kunden- und prozessspezifische Lösungen realisieren.“

Flexibilität in Einsatz
Die cts Stacker/Destacker Unit verarbeitet eine Vielzahl von Formaten wie normierte Trays mit 600 × 400 oder 400 × 300 Millimetern sowie Sonderformate bis zu einer Größe von 800 x 600 Millimetern. In der Standardversion reicht die Stapelhöhe bis zu 1 200 Millimeter. Für Spezialanwendungen lassen sich kundenspezifische Sonderlösungen realisieren. Die Geschwindigkeit ist abhängig von den zu verarbeiteten Behältnissen und bewegt sich im Standardbereich etwa zwischen 1 und 3 Trays pro Minute. Das Maximalgewicht der zu verarbeitenden Trays variiert je nach Tray-Stabilität sowie notwendiger Sicherheitstechnik - auch hier sind Sonderlösungen machbar.

Flexibilität in der Konfiguration
Die cts Stacker/Destacker Unit kann ohne den Einsatz einer speziellen Steuerungssoftware in unterschiedlichste Förderumgebungen eingebunden werden. Über definierte Schnittstellen erfolgt die Integration in bestehende Infrastrukturen und Maschinen. Der einfache und platzsparende Aufbau ermöglicht für noch höhere Durchsätze schnelle Erweiterungen mit weiteren parallel zugeschalteten Stacker/Destacker Units.
Für den Einsatz in der Elektronikfertigung bietet cts eine ESD-Version. Weitere Einsatzgebiete sind Consumer Products, Food oder Pharmazie. Auf Basis der cts-eigenen Middleware AIV-Framework sind zudem schnell und einfach Anbindungen an autonome, intelligente Transportsysteme (AIV/AMR) zu realisieren. Auf diese Weise lässt sich der Automatisierungsgrad weiter erhöhen.

Über cts GmbH
Die 2006 gegründete cts GmbH umfasst mit ihrem Angebot das komplette Dienstleistungsspektrum für die Bereiche Prozess- und Fertigungsautomation. 350 Mitarbeiter erwirtschaften an zwölf internationalen Standorten einen Jahresumsatz von mehr als 72 Millionen Euro. Bereits zwei Mal (2016 und 2018) wurde das Unternehmen mit dem begehrten Top-100-Preis für besonders innovative Unternehmen im deutschen Mittelstand ausgezeichnet.

Für die Elektronikfertigung bietet der Bereich Fertigungsautomatisierung umfassende, herstellerübergreifende AIV-Lösungen aus einer Hand an - von der Konzeption über das Customizing der AIVs und die Systemintegration bis hin zur Wartung der AIV-Flotten und den Aufbau von liniennahen, automatisierten Lagersystemen. Zentrale Open-Connectivity-Komponente ist die modulare Middleware cts AIV-Framework, die wichtige Schnittstellen und zentrale Funktionen für die AIV-gestützte Materiallogistik bereitstellt und via REST die durchgängige Datenkommunikation zwischen AIVs und MES/ERP-Systemen aufbaut.

In anderen Unternehmensbereichen bietet cts ein umfangreiches Portfolio zur Visualisierung, Steuerung und Überwachung von Raffinerie-, Petrochemie- und Pharmaanlagen. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Geschäftsfeld Robotics. Das Leistungsspektrum erstreckt sich hier vom Programmieren über Installieren bis hin zum Optimieren von Schweiß- und Produktionsrobotern oder auch vollautomatisierter Verpackungsanlagen.
Weitere Informationen unter www.group-cts.de


Abensberg - Veröffentlicht von pressrelations