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Corona und der Immobilienmarkt

19.11.2020, 12:46
Trends der Immobilienbranche während COVID-19

Während in der Coronakrise die Weltwirtschaft schrumpft, bleiben die Immobilienpreise in Deutschland auf hohem Niveau. Das verwundert umso mehr, weil inzwischen etliche Büros und Gewerbegebäude leerstehen und eine Pleitewelle über das Land rollt. Auch könnten Eigenheimbesitzer in Kurzarbeit möglicherweise bald ihre Hypotheken nicht mehr abbezahlen. Wohin bewegt sich der deutsche Immobilienmarkt Ende 2020?

Verkehrte Welt an den Märkten?

Nicht nur die Immobilienpreise steigen, auch die Aktienmärkte bewegen sich nach dem ersten Corona-Crash im März beinahe ungebremst nach oben. Dabei spräche gerade viel für sinkende Preise bei Wohn- und Gewerbeimmobilien. Branchenvertreter berichten jedoch vom Gegenteil. Dennoch warnen die Experten, dass sich die Entwicklung nicht bis zur Überhitzung des Marktes fortsetzen dürfe, sonst drohe ein böses Erwachen. Die letzte wirklich verheerende Finanzkrise war durch amerikanische Subprime-Kredite auf Immobilien ausgelöst worden. Umso wichtiger erscheint es gegenwärtig, für Immobilien sowohl als Käufer ( https://www.heid-immobilienbewertung.de/leistungen/kaufberatung/) als auch als Verkäufer Gutachten einzuholen ( https://www.heid-immobilienbewertung.de/leistungen/verkaufsberatung/): Sie bieten einen handfesten, realen und gerichtsfesten Wert.

Wie entwickelten sich 2020 die Immobilienpreise?

Im zweiten Quartal von April bis Juni gab es in Deutschland coronabedingte Schul- und Ladenschließungen, Angestellte wurden zu Kurzarbeit und Homeoffice verdonnert. Gerade in dieser Zeit stiegen die Preise für privat genutzte Wohnimmobilien um 6,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Mehrfamilienhäuser wurden um 5,2 % teurer, Bürogebäude um 6,3 %. Nur bei Einzelhandelsimmobilien (Geschäftsräume) gab es einen geringen Preisverfall von 1,3 %. Die Wohnungsnachfrage lag im Oktober 2020 auf dem Stand des Vorjahres, wobei die Interessenten vermehrt etwas größere Wohnungen (im Durchschnitt "ein halbes Zimmer" größer) nachfragten. Der Hintergrund scheint klar zu sein: Dieses halbe Zimmer soll in Zukunft das Homeoffice werden. Das bedeutet, dass sich aus Sicht des Marktes die Coronakrise mit der Tendenz zum allgemeinen Rückzug in die Wohnung verfestigen könnte. Das wiederum erklärt zunächst steigende Immobilienpreise, selbst wenn die Einkommen aktuell zumindest leicht rückläufig sind.

Wo steigen die Preise?

In den Innenstadtlagen stagnieren sie eher, in den Speckgürteln der Metropolen steigen sie. Dort finden Menschen die höchste Lebensqualität vor. Diese Tendenz gab es schon vor Corona, sie verstärkt sich nun. Ob sie anhält, hängt von der Entwicklung auf dem Verkehrssektor ab: Wenn Pendler vermehrt auf das Auto umsteigen, weil sie das Infektionsrisiko in öffentlichen Verkehrsmitteln fürchten, könnten sie in einigen Jahren bei verstopften Straßen und steigenden Preisen für Fahrzeuge (aktuell: +8 % für Gebrauchtwagen) eher wieder Wohnungen im Innenstadtlagen nachfragen. Wenn sich allerdings der Trend zum Homeoffice deutlich durchsetzt und diese Arbeitsform auch nach dem Ende der Coronakrise alltäglich wird, dürften die Randlagen begehrt bleiben. Vor Corona arbeiteten nur 12 % der deutschen ArbeitnehmerInnen und ~15 % aller Beschäftigten (inklusive Freiberufler) mehr oder weniger regelmäßig im Homeoffice. Belastbare Zahlen für 2020 liegen noch nicht vor, jedoch dürfte sich nach vorsichtigen Schätzungen der Anteil rund verdoppelt haben. Allerdings funktioniert natürlich nur reine Büroarbeit im Homeoffice. Wer an der Werkbank steht, an der Kasse sitzt oder als Fahrer unterwegs ist, muss weiterhin seine Arbeitsstelle aufsuchen. Solche Entwicklungen beeinflussen auch die Preise auf dem Immobilienmarkt.

Warum werden Gutachten immer wichtiger?

Bei allen irrationalen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt - sowohl bei Preisblasen als auch bei einem überproportionalen Preisverfall - steigt die Bedeutung von Wertgutachten für Immobilien. Es drohen den Käufern und Verkäufern je nach Preistendenz unterschiedliche, jeweils prekäre Szenarien:
-Bei einer Preisblase könnten Käufer die Immobilie viel zu teuer erwerben. Wenn die Preise später deutlich sinken, realisieren sie einen Wertverlust, der vor allem dann gefährlich ist, wenn sie überstürzt (zum Beispiel wegen Arbeitslosigkeit) verkaufen müssen. Sie bleiben mit Sicherheit auf einem Teil ihrer Schulden sitzen, der sie in die Privatinsolvenz treiben kann.
-Bei einem zu starken Preisverfall erhalten Verkäufer nicht den Gegenwert für ihre Immobilie und laufen in die Schuldenfalle, wenn das Haus noch nicht völlig abbezahlt ist.

Durch ein Wertgutachten ( https://www.heid-immobilienbewertung.de/Stuttgart/) für die Immobilie erhalten beide Seiten Klarheit über den realistischen Preis und können ihre Kauf- oder Verkaufsentscheidung vernünftig abwägen.


Pressekontakt
Heid Immobilienbewertung Stuttgart
André Heid
Königstraße 10c
70173 Stuttgart
0711
21953507
stuttgart@heid-immobilienbewertung.de
https://www.heid-immobilienbewertung.de/Stuttgart/


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