Dirk Metz zu Fraport – CDU uneingeschränkt für Flughafenausbau: GRÜNE: Fraport und CDU haben immer noch nichts verstanden
06.02.2012, 10:47
Für die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat sich nach den Meldungen vom Wochenende bestätigt, dass weder Fraport noch die hessische CDU verstanden haben, was die Menschen rund um den Flughafen bewegt. „Während zehntausend Bürgerinnen und Bürger gegen Fluglärm und für mehr Lärmschutz demonstrieren, zeigen Fraport und CDU ihnen die kalte Schulter. Fraport engagiert Dirk Metz als Unterstützung für ihre bisher schon fehlgeschlagene Kommunikation, und die CDU erklärt, uneingeschränkt zum Flughafen zu stehen ohne endlich mitzuteilen, was sie zur Lärmverringerung tun will. Es ist kaum möglich, dass Desinteresse an den Bedürfnissen der Bevölkerung deutlicher zu zeigen. Eine Landesregierung, der die Belange der Bürgerinnen und Bürger völlig egal sind, hat schlicht und ergreifend ihren Job verfehlt“, stellt der Parlamentarische Geschäftsführer der GRÜNEN, Mathias Wagner, fest.

Der Spiegel meldet, dass der ehemalige Regierungssprecher Metz (CDU) Fraport in Zukunft bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen werde. Die CDU gab als eines ihrer Klausurergebnisse an, dass sie „uneingeschränkt zum Ausbau des Frankfurter Flughafens“ stünden.

„Mit Dirk Metz soll einer der Hauptverantwortlichen für den Wortbruch der schwarz-gelben Landesregierung beim Nachtflugverbot jetzt die Öffentlichkeitsarbeit von Fraport unterstützen. Damit wird der Bock zum Gärtner gemacht. Alle Aussagen von Fraport und CDU, um das Vertrauen der lärmgeplagten Bevölkerung werben zu wollen, entpuppten sich als Makulatur. Die PR-Strategie von Metz zeichnete sich stets dadurch aus, auf Konfrontation zu setzen und viel Dampf zu erzeugen, ohne dass sich etwas bewegte. Fraports Personalentscheidung deutet darauf hin, dass dies jetzt auch beim Fluglärm so sein soll. Wir fordern, dass die CDU/FDP-Landesregierung und Fraport umgehend Möglichkeiten zur Lärmreduzierung in die Tat umsetzen. Vorschläge liegen genug vor. Taten sind gefragt und keine trickreiche Öffentlichkeitsarbeit“, unterstreicht Mathias Wagner.


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Berlin - Veröffentlicht von pressrelations