Henkel AG & Co. KGaA
Henkel AG & Co. KGaA
Henkel AG & Co. KGaA

Henkel führt recycelbare schwarze Plastik­verpackungen ein

03.05.2019, 14:17
Zusammen mit seinem Lieferanten Ampacet, einem globalen Masterbatch-Produzenten, arbeitet Henkel an einer innovativen Lösung für schwarze Plastikverpackungen, die vollständig recycelbar sind. Das neue Verpackungsmaterial setzt auf einen alternativen schwarzen Farbstoff - damit Flaschen nach ihrer Verwendung wieder der Wertschöpfungskette zugeführt werden können. Es wird im Mai für schwarze Flaschen der WC-Reiniger-Marke Bref eingeführt. Die Umstellung weiterer Henkel-Produkte wird im Laufe dieses Jahres erfolgen.

„Beim Thema Recyclingfähigkeit von Verpackungen stehen schwarze Flaschen momentan im Fokus. Hier wollen wir Teil der Lösung sein: Das neue Material wird dazu beitragen, dass für Plastikverpackungen ein nachhaltiger Kreislauf möglich ist“, sagt Vineet Varman, Leiter der internationalen Verpackungsentwicklung für Spezialwaschmittel im Henkel-Unternehmensbereich Laundry & Home Care. „Derzeit arbeiten wir in allen drei Unternehmensbereichen von Henkel an konkreten Entwicklungsprojekten. Das unterstreicht unser Engagement für nachhaltige Verpackungen und für eine geschlossene Wertschöpfungskette.“

Lösung für die Recyclingfähigkeit schwarzer Plastikflaschen
Schwarze Plastikverpackungen stellen aufgrund des bisher verwendeten Farbstoffes eine Herausforderung für die Recycling-Wertschöpfungskette dar: Recycling-Anlagen arbeiten mit der Nahinfrarot-Technologie (NIR), um die zu recycelnden Verpackungen zu identifizieren. Die optischen Sensoren nutzen die Reflexion von Licht, um das Material zu erfassen und entsprechend zu sortieren. Aufgrund ihres Farbstoffs können schwarze Plastikverpackungen jedoch von diesen optischen Sensoren nicht richtig identifiziert und sortiert werden.
Fortschritte bei Entwicklungsprojekten

Neben der erfolgreichen Entwicklung der recycelbaren schwarzen Flasche für die Bref-Produkte, arbeiten Henkel und Ampacet derzeit an der technischen Umsetzung des neuen Materials für Verpackungen aus den unterschiedlichen Unternehmensbereichen und Produktkategorien. Bei Testläufen unter realen Bedingungen hat sich das neue Material bewährt. Das Institut Cyclos-HTP, das sich auf die Klassifizierung, Bewertung und Zertifizierung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen und Produkten spezialisiert hat, hat bestätigt, dass die Flaschen von Henkel mit der rußfreien schwarzen Farbe vollständig erkennbar und sortierbar sind. Die Verpackungsentwicklung-Teams von Henkel arbeiten nun daran, das neue Material erfolgreich in weitere Verpackungsarten zu integrieren und gleichzeitig höchste Qualitätsstandards zu gewährleisten. Auch der nächste Schritt ist bereits im Blick: Die Integration von recyceltem Plastik in diese Verpackungen.

„Wir sind stolz, mit Henkel an dieser Innovation zusammenzuarbeiten und so eine Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen“, sagt Philippe Hugelé, Strategic Business Manager, Moulding bei Ampacet. „Als Teil unserer Nachhaltigkeitsinitiative ermöglicht unser rußfreies REC-NIR-BLACK-Masterbatch schwarzen Kunststoffverpackungen ein zweites Leben - denn sie werden bei der automatisierten Sortierung in Recyclinganlagen durch Nahinfrarot-Technologie erkannt. Wir freuen uns, zur Recyclingfähigkeit von Verpackungen der bekannten Marken von Henkel beitragen zu können." Das REC-NIR-BLACK-Masterbatch von Ampacet wurde bei den Plastics Recycling Awards Europe 2019 im April als „Product Technology Innovation of the Year“ ausgezeichnet.

Beitrag zu den Verpackungszielen von Henkel
Die Entwicklung von recycelbaren schwarzen Plastikverpackungen ist für Henkel ein weiterer Schritt in der Umsetzung seiner Verpackungsstrategie und -ziele: Bis 2025 sollen 100 Prozent der Verpackungen des Unternehmens recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar sein*. Außerdem soll der Anteil an recyceltem Plastik für die Verpackungen von Konsumgüterprodukten in Europa bis 2025 auf 35 Prozent erhöht werden. Um Innovationen in der Verpackungsentwicklung voranzutreiben und effektive Lösungen zu finden, die in großem Maßstab umgesetzt werden können, beteiligt Henkel sich an mehreren Partnerschaften und branchenübergreifenden Initiativen: So ist das Unternehmen beispielsweise Mitglied der New Plastics Economy (NPEC), Gründungsmitglied der Alliance to End Plastic Waste (AEPW) und arbeitet mit dem Sozialunternehmens Plastic Bank zusammen.

Pressekontakt:
Henkel AG & Co. KGaA
Henkelstraße 67
40589 Düsseldorf
Deutschland

Telefon: 0049-211-797-0
Telefax: 0049-211-798-4008

Mail: corporate.communications@henkel.de
URL: http://www.henkel.com




Düsseldorf - Veröffentlicht von pressrelations