Mit maßgefertigten Schachtelementen aus Beton von Hieber lassen sich ruckzuck Aufzugsschächte realisieren. Foto: Hieber Betonfertigteilwerk GmbH

Mit Betonelementen nach Maß ruckzuck zum Aufzugsschacht – Passgenaue Betonfertigteile von Hieber sparen auf der Baustelle Zeit und Geld

25.09.2019, 15:00

Passgenaue Betonfertigteile von Hieber sparen auf der Baustelle Zeit und Geld
So schnell ging die Montage von Aufzugsschächten noch nie: Mit maßgefertigten Schachtelementen aus Beton bietet die Hieber Betonfertigteilwerk GmbH aus Wörleschwang komplett einbaufertige Geschossverbindungen an. Die schlanken Systemkomponenten werden vierseitig gegossen und vollausgestattet geliefert. Dabei macht ihre Vorfertigung den entscheidenden Unterschied: Denn weil Einbauteile wie Halfenschienen und Gerüsthülsen bereits werkseitig in die Fertigteile integriert werden, entfallen auf der Baustelle zahlreiche Arbeitsschritte. Mit den Schachtelementen von Hieber gehören zum Beispiel sämtliche Schalungsarbeiten, aber auch lange Trocknungszeiten der Vergangenheit an. Weiterer Pluspunkt in der Praxis: Die Just-in-time-Lieferung macht zusätzlichen Lagerplatz auf der Baustelle überflüssig.

„Unser Anspruch ist es, allen Bau-Beteiligten echte Mehrwerte zu bieten. Und die Top-Resonanz, die wir für unser neues Aufzugsschachtsystem bekommen, zeigt: Das ist uns wieder einmal gelungen“, freut sich Alexander Hieber, Geschäftsführer der Hieber Betonfertigteilwerk GmbH, über die Innovation. Die maßgefertigten Schachtelemente des bayerischen Qualitätsherstellers werden den hohen Ansprüchen von Architekten an schlanke Bauteile gerecht und überzeugen bei Neubauprojekten genauso wie bei Bestandssanierungen. Zugleich erfüllen sie den Wunsch von Bauherren nach einer wirtschaftlichen Schachtlösung und kommen auch Fachhandwerkern entgegen, die von der unkomplizierten Montage profitieren.

Individuelle Vorfertigung im Hieber-Werk
Bei den Aufzugsschächten von Hieber macht die individuelle Vorfertigung der einzelnen Betonelemente den entscheidenden Unterschied. „Wir arbeiten schon bei der Planung eng mit dem Aufzugsbauer zusammen. Deshalb können wir alle Einbauteile und Aussparungen wie Türöffnungen und Absturzsicherungen bereits werkseitig in die Fertigteile integrieren. Unsere Kunden sparen sich so auf der Baustelle viel Zeit und Geld“, so Hieber weiter. Dank der Vorfertigung im Werk in Wörleschwang entfallen auf der Baustelle langwierige Arbeitsschritte wie zum Beispiel der Einbau von Halfenschienen oder Gerüsthülsen. Auch aufwändige Schalungsarbeiten, Ausschalfristen oder Trocknungszeiten gehören der Vergangenheit an.

„Das ist Prozessoptimierung pur und hilft den Bauunternehmen bei der Projektplanung und -abwicklung. Denn der Trend zum barrierefreien und altersgerechten Bauen nimmt immer stärker zu. Es werden mehr Aufzüge gebaut denn je und das nicht nur im Neubau, sondern vor allem auch in der Bestandssanierung. Je einfacher und schneller die Montage, desto besser“, sagt Hieber.

Ein Garant für den unkomplizierten Einbau der Schachtelemente aus Beton ist die Präzision, mit der Hieber in seinem Fertigteilwerk produzieren kann. „Wir schaffen das mit automatisierten Abläufen in unseren Produktionshallen natürlich viel maßhaltiger und vor allem auch deutlich wirtschaftlicher im Vergleich zum Arbeiten mit einer herkömmlichen Schalung auf der Baustelle“, betont der Geschäftsführer. In der Praxis überzeugt sein Unternehmen aber nicht nur mit einem Plus an Maßgenauigkeit und Qualität der Produkte, sondern vor allem auch mit seinem Top-Service. Über ein ausgeklügeltes Logistik-Konzept können die Betonfertigteile von Hieber je nach Baufortschritt abgerufen und geliefert werden, so können Engpässe beim Lagerplatz auf der Baustelle vermieden werden.

Einfache und schnelle Montage
Bei der Herstellung seiner Schachtelemente nimmt der Betonfertigteilspezialist Rücksicht auf die Besonderheiten einer Baustelle. „Wenn die Krankapazitäten vor Ort eingeschränkt sind, teilen wir die Schächte einfach auf mehrere Elemente auf, damit das Limit beim Kraneinsatz nicht überschritten wird“, erklärt Alexander Hieber. In der Regel bringen die Hieber-Elemente je nach Größe ein Gewicht von fünf bis 18 Tonnen auf Waage. Auf der Baustelle lassen sich die Systemkomponenten dann einfach und schnell montieren.

Auf welche Art sie dabei miteinander verknüpft werden, hängt von ihrer Umgebung ab: Bei Aufzugsschächten im Innenbereich, die keinen Wettereinflüssen wie Schnee und Wind ausgesetzt sind sowie statisch nicht mit dem Gebäude verbunden werden, sorgt eine Hüllwellrohr-Steckverbindung für eine ausreichend stabile Verbindung. Bei außenliegenden Schächten sowie Schächten, die zur Aussteifung des Gebäudes benötigt werden, werden die Betonelemente dagegen mit einer durchgehenden Schraubbewehrung zusammengehalten. Diese liegt in einem Hüllwellrohr, das vom Anschluss im Fundament bis zur Deckplatte reicht und über die gesamte Schachthöhe mit Vergussmörtel verfüllt wird.

Die innovativen Aufzugsschächte der Hieber Betonfertigteilwerk GmbH werden individuell nach Kundenwunsch hergestellt. Sie werden immer vierseitig gegossen. Ihr Schachtinneres muss mindestens 1,5 x 1,5 m und darf höchstens 3,5 x 2,5 m groß sein; die Wandstärken variieren zwischen 15 bis 30 cm. Die Höhe der Betonelemente kann bis zu sieben Meter betragen, wobei die geschosshohe Ausführung der Regelfall ist, um den Versetzaufwand und die Nacharbeiten möglichst gering zu halten. Gemäß des Systemgedankens bietet Hieber auch die Aufzugsunterfahrt als Fertigteil an, die mit druckwasserdichtem Anschluss geliefert werden kann.


Wörleschwang - Veröffentlicht von pressrelations