V.l.n.r.: Harald Zenke, North Channel Bank, Prof. Dr. Peter Birkner, House of Energy, Gunnar Volkers und Markus Tappe, North Channel Bank
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North Channel Bank ist neues Mitglied im House of Energy

27.08.2020, 12:25
Die North Channel Bank erweitert das Kompetenzzentrum House of Energy mit seiner Finanzierungsexpertise im Bereich Erneuerbare Energien. „Mit unserer Mitgliedschaft im House of Energy wollen wir einerseits einen Beitrag zur Energiewende leisten, indem wir unsere Expertise als Finanzierungsinstitut einbringen. Andererseits ist es unser Ziel, die Entwicklung neuer Technologien mit zu unterstützen sowie mit Hilfe des Know-hows anderer Mitglieder zukunftsorientierte Projekte besser einschätzen und begleiten zu können,“ sagt Markus Tappe, Head of Structured Finance bei der North Channel Bank. Die Bank hat sich innerhalb der Finanzierung von Renewable Energy-Projekten (Wind- und Solarparks, Wasserkraftprojekte, Biomasseanlagen und die dazugehörigen Speicher- und Verteilkonzepte) auf die Brückenfinanzierung ausgerichtet, da hier im Markt noch kein ausreichendes Angebot von Bankseite besteht - insbesondere im mittleren und kleineren Projektbereich. „Die Mitgliedschaft der North Channel Bank freut uns als House of Energy sehr. Wir sind sicher, dass die Bank mit ihrem Fokus auf den Mittelstand im Bereich der Erneuerbaren Energien einen wertvollen Beitrag leisten wird“, sagt Prof. Dr. Peter Birkner, Geschäftsführer des House of Energy.

Finanzierung von Erneuerbare Energien-Projekten

„Die North Channel Bank konzentriert sich in diesem Geschäftsfeld nicht auf den Marktstandard, sondern weist besondere Kompetenzen im Bereich der alternativen erneuerbaren Energien vor, wie die Sektorenkopplung und im Speziellen, die Kombination aus den bekannten Verfahren Wind, Photovoltaik und Biomasse“, erklärt Tappe. „Hierbei spielt für uns „Grüner-Wasserstoff“ eine zunehmend bedeutsamere Rolle.“
Die Bank begleitet bereits seit geraumer Zeit ein entsprechendes Projekt, bei dem die Energie aus Wind und Biomasse über einen Elektrolyseur in grünen Wasserstoff gewandelt wird. „Weitere Projektpartner aus dem Netzwerk des House of Energy könnten hier ihr Know-how in die komplexe Projektstruktur mit einfließen lassen“, so Tappe weiter.

Impact Financing - Ressourcenoptimierung

Ein weiteres Thema, mit dem sich die North Channel Bank aktuell beschäftigt, ist der in Deutschland hohe Nitratwert im Grundwasser. Durch zu viel Dünger auf den Feldern gelangt immer mehr Stickstoff in den Boden, als die Pflanzen für ihr Wachstum benötigten und aufnehmen können. Als im Wasser gelöstes Nitrat gelangt der Stickstoff bis ins Grundwasser - mit gravierenden Folgen. „Wir engagieren uns hier in einem Projekt, bei dem mit einem neuartigen Pyrolyseverfahren Klärschlamm in Aktivkohle und Strom umgewandelt wird. Auch in diesem Fall gehen wir davon aus, dass wir mit dem House of Energy auf eine Expertise zurückgreifen können, welche uns bei dem technischen Verständnis unterstützt und somit sich das Projekt gemeinsam realisieren lässt“, schließt Tappe.

Die North Channel Bank GmbH & Co. KG wurde im Jahr 1924 als Privatbank Bankhaus Oswald Kruber mit Sitz in Berlin gegründet. 2009 hat eine nordamerikanische Investorengruppe mit Erfahrungen im Zweitmarkt für US-Lebensversicherungen das Bankhaus erworben und in North Channel Bank umbenannt. In den folgenden Jahren entwickelte sich die Bank zu einem der führenden Institute bei der Finanzierung von US-Lebensversicherungen. Die Bank arbeitet seit vielen Jahren mit dem erfahrenen und renommierten US-amerikanischen Servicer NorthStar Life Services, LLC, einer ehemaligen Tochtergesellschaft, zusammen und bietet neben Finanzierungen auch Investitionen in US-Lebensversicherungen an. Für den Handel von Policen in diesem Bereich ist die in 2020 umfirmierte Tochtergesellschaft NorthStar Life Settlements Trading, LLC, Irvine, California zuständig. Im Bereich Structured Finance legt die Bank den Schwerpunkt insbesondere auf Finanzierungen im Sektor Erneuerbare Energien (Fokus: Eigenkapitalzwischenfinanzierungen), Investitionsgüterfinanzierungen und Wachstumsfinanzierungen.

Das House of Energy mit Sitz in Kassel versteht sich als „Denkfabrik“, die von Wirtschaft, Wissenschaft, Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie der hessischen Landesregierung getragen wird. Es arbeitet transdisziplinär und unterstützt die Energiewende in Hessen konzeptionell und wissenschaftlich. Als Kompetenzzentrum, Kommunikations-, Koordinations- und Wissenstransferplattform initiiert und begleitet das House of Energy zukunftsweisende Projekte mit technologischem Schwerpunkt. Es ist das erste mit EU-Mitteln geförderte Innovationscluster Hessens.
 


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Inga Oldewurtel
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Mainz - Veröffentlicht von pressrelations