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Plasmapherese bei Long COVID-Syndrom

11.04.2022, 09:00

Immer mehr Menschen leiden am Long-COVID-Syndrom infolge einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus. Angeblich sind die Gründe dafür unbekannt.
Tatsächlich entsteht es nach unseren Erkenntnissen als Nebenwirkung der vom Corona-Virus oder der synthetischen Impfstoff-mRNA im Intrazellulärraum hergestellten Spike-Proteine . Während der Herstellung dieser kommt es zu einer Kompartimentierung des Endoplasmatischen Retikulum und einer Störung der Signalfunktionen der Zellen. Es kommt auch zu einem Aufreißen der äußeren Membran der intrazellulären Mitochondrien . Diese Mitochondrien stehen dann der Zelle nicht mehr energetisch zur Verfügung und verlassen zusammen mit den Spike-Proteinen - teilweise verpackt in Exosomen - den Intrazellulärraum und geraten ins Blutplasma, wo sie zirkulieren und mit den Endothelzellen fusionieren können. Dies löst eine endotheliale Dysfunktion und Untergänge der Endothelzellen aus. Die Endothelzellen sind für den Gasaustausch, Abtransport des CO2 und den Eintritt von Sauerstoff zuständig und für die Regulation des Blutdruckes mit Stickoxiden.
Das SARS-CoV-2-Spike-Protein ist sehr fusionsaktiv. Selbst kaum nachweisbare Mengen des Proteins auf der Zelloberfläche reichen aus, um die Zellfusion und damit den Zelltod einzuleiten. Schon der Kontakt von Viruspartikeln, die das SARS-CoV-2-Protein auf ihrer Oberfläche tragen, mit menschlichen Zellen genügt, damit diese fusionieren. Diese Schäden sieht man übrigens nicht nur nach einer viralen Infektion bei Ungeimpften, sondern auch bei mit mRNA-Impfstoffen Geimpften - insofern sind diese Impfstoffe keineswegs harmlos. Nach Mitteilung namhafter Pathologen werden diese Schäden in vielen Fällen nicht gemeldet und können somit vom Paul-Ehrlich-Institut zur Beurteilung der Sicherheit der Impfstoffe nicht überwacht werden. Somit ist eine verlässliche Einschätzung der Unbedenklichkeit der mRNA-Impfstoffe, die Voraussetzung für ihre passagäre Zulassung waren, nicht gegeben.
Spike-Proteine1 besetzen und schädigen also die Zellen unserer Gefäßwände, die eine Schlüsselfunktion für die Blutdruckregulation und den Gasaustausch haben. Hinzu kommt dann die Bildung von Lymphozyten und Antikörpern gegen die im Kreislauf zirkulierenden Spike-Proteine. Diese Lymphozyten sind offensichtlich zytotoxisch - sie greifen - vermittelt durch Antikörper - die Zellmembranen an, penetrieren diese und können wiederum zu Zelluntergängen und Schwächezuständen führen.
Die bisher in einigen Zentren übliche Therapie mit Cholesterin und blutdrucksenkenden Medikamenten genügt unseres Erachtens nicht, um das Beschwerdebild nachhaltig und entsprechend der pathophysiologischen Ursache zu eliminieren. Dies kann - nach bisherigen Erkenntnissen - nur die Plasmapherese leisten. Hierbei werden illegitim gebildete Antikörper und Trümmer des geschädigten Endothels eliminiert. Bei einer Plasmapherese wird nach Abtrennung der roten und weißen Blutkörperchen in einer sterilen Apherese-Zentrifuge das mit den krankmachenden Autoantikörpern belastete Plasma des Blutes durch eine Kartusche gesendet. In dieser befindet sich ein sehr langes ultrafeines Kapillarnetz. Diese Kapillaren wirken wie ein molekulares Sieb und halten die krankmachenden Antikörper zurück, während sie die lebenswichtigen Blutplasma-Proteine passieren lassen. Somit tritt auf der anderen Seite der Kartusche aus den Kapillaren gesund gemachtes, gereinigtes Plasma aus, das dem Körper vollumfänglich ohne Volumenverluste zurückgeführt wird. Dies trägt rasch zur Wiederherstellung der Immuntoleranz und zur Zellregeneration bei.


München - Veröffentlicht von pressrelations