Risiko von Cyberangriffen durch staatliche Hacker steigt

14.02.2022, 13:37

Munich Cyber Security Conference diskutiert Zunahme von staatlichen Cyberangriffen im Zuge der Ukraine-Krise und digitale Verwundbarkeit von Lieferketten

Die jüngsten Cyberattacken auf Energieinfrastrukturbetreiber und staatliche IT-Systeme in der Ukraine sind alarmierend und erfordern auch hierzulande neue Antworten auf die sich verschärfende Cyberbedrohungslage. Am 17. Februar 2022 veranstaltet das Sicherheitsnetzwerk München die nunmehr achte Auflage der Munich Cyber Security Conference (MCSC) , die als virtuelle Edition live im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München stattfindet.

Das Motto der MCSC lautet in diesem Jahr: “Drifting Clouds - Leadership Perspectives on Addressing Evolving Cyberthreats”. Im Fokus der unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Wirtschaftsministeriums stehenden und durch die Corona-Pandemie bedingt erneut virtuell stattfindenden Konferenz steht die Frage, wie den drastisch wachsenden Cyberbedrohungen mit neuen Cybersicherheitsstrategien effizient begegnet werden kann.

Bei der diesjährigen Munich Cyber Security Conference (MCSC) des Sicherheitsnetzwerkes München e.V. werden knapp 25 zugeschaltete internationale Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft vor dem Hintergrund der sich verschärften Ukraine-Krise die aktuelle Cyber-Bedrohungslandschaft und neue Sicherheitsstrategien diskutieren, um Staat, Gesellschaft und Unternehmen digital sicherer zu machen. Neben der aktuellen Bedrohungslage stehen das Cyberrisiko-Management von Lieferketten, eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit des privaten und öffentlichen Sektors sowie die Frage auf der Agenda, wie mit neuen Führungsansätzen und Technologien mehr Kontrolle über komplexe digitale Systeme erlangt werden und die Strafverfolgung im Cyberraum besser durchgesetzt werden kann.

Als Sprecher der diesjährigen MCSC treten unter anderem auf: Margaritas Schinas, Vizepräsident der EU-Kommission, Bayerns Justizminister Georg Eisenreich, US-Vize-Justizministerin Lisa Monaco, die Direktorin der US-Cybersicherheitsbehörde CISA Jen Easterly, ihr deutscher Amtskollege BSI-Chef Arne Schönbohm, Interpol-Generalsekretär Jürgen Stock, der ehemalige Sicherheitschef von Facebook und Stanford-Professor Alex Stamos, der US-amerikanische ehemalige Hacker und Blackhat/Defcon-Gründer Jeff Moss sowie General David Petraeus, früherer CIA-Direktor und Partner der US-Investorengesellschaft KKR.

Die MCSC wird am 17. Februar 2022 von 14:00 bis 18:15 Uhr MEZ live aus München übertragen. Das Konferenzprogramm und der Streaming-Link sind auf der Website der MCSC verfügbar: https://it-security-munich.net/mcsc-2022/

Über die Munich Cyber Security Conference (MCSC) und das Sicherheitsnetzwerk München e.V.
Die 2014 gegründete MCSC bringt jedes Jahr im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) Entscheider und Experten aus aller Welt zusammen, um aktuelle Cybersicherheitspraktiken sowie praxisbezogene Sicherheitsstrategien für Unternehmen und Organisationen in einer sich wandelnden Bedrohungslandschaft zu diskutieren.
Veranstalter der MCSC ist das Sicherheitsnetzwerk München e.V., ein im Jahr 2012 erfolgter Zusammenschluss von IT-Sicherheitsunternehmen sowie Forschungseinrichtungen im Großraum München. Ziel des Vereins ist es, das Bewusstsein und die Kompetenz zum Thema IT-Sicherheit zu stärken, den Schutz von Unternehmen und der Öffentlichkeit vor Cyberrisiken zu fördern und einen konkreten Beitrag zur Förderung von Innovation und Exzellenz im Bereich IT-Sicherheit zu leisten. Mehr Informationen unter https://it-security-munich.net.


München - Veröffentlicht von pressrelations