Ein Plus an Arbeitssicherheit und Ergonomie: Über Bediengeräte per Funksteuerung lässt sich der Werkzeugöffner bequem und sicher bedienen. Foto: RUD

RUD Tool Separator: die Revolution im Werkzeughandling - Der neue Werkzeugöffner von RUD optimiert die Prozesse und die Arbeitssicherheit

16.11.2020, 11:41

Der neue Werkzeugöffner von RUD optimiert nicht nur die Prozesse, sondern auch die Arbeitssicherheit im Betrieb

Händisches Öffnen von tonnenschweren Werkzeugen mit Vorschlaghammer und Montiereisen war gestern. Sicherer und vor allem auch schneller geht das Werkzeughandling mit dem neuen Tool Separator von RUD. Die jüngste Innovation des Antriebsspezialisten öffnet Spritz-, Stanz- und Umformwerkzeuge in wenigen Sekunden und revolutioniert damit einmal mehr die Abläufe in der Fertigung, Wartung und Instandhaltung. Dank der optimierten Prozesse amortisiert sich der Tool Separator in unter einem Jahr. Nicht nur Betriebs- und Werkstattleiter sowie Controller können sich freuen, sondern auch Arbeitssicherheitsbeauftragte und Mitarbeiter. Denn das Arbeiten am neuen Werkzeugöffner von RUD ist besonders ergonomisch und sicher. Der Tool Separator ist damit die ideale Ergänzung zum Tool Mover Pro, dem Werkzeugwender von RUD.

„Der Tool Separator ist ein echter Meilenstein für sicheres und effizientes Werkzeughandling“, betont Anne Kühling, Produktmanagerin im Bereich Fördern & Antreiben bei der RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG. „Die Anfrage für unsere Neuentwicklung kam direkt aus dem Markt. Kein Wunder: Oft werden in den Betrieben tonnenschwere Werkzeuge von Hand geöffnet, am Kran und mit Vorschlaghammer und Montiereisen. Das kann, je nach Werkzeug, von einer halben Stunde bis zu drei Stunden dauern und bis zu drei Mitarbeiter gleichzeitig in Anspruch nehmen. Oder es werden andere Maschinen für das Öffnen des Werkzeugs belegt und ‚missbraucht‘, wie Spritzgussmaschinen oder Tuschierpressen. Das ist vor allem ineffizient und geht somit richtig in die Betriebskosten. Da musste dringend eine Lösung her“, so Kühling weiter.

Werkzeuge öffnen in nur wenigen Sekunden

Genau diese bietet RUD jetzt mit dem Tool Separator. Statt drei Stunden und drei Mitarbeiter braucht der Tool Separator nur maximal fünf Minuten und eine Person für den gesamten Prozess. Der Werkzeugöffner von RUD arbeitet mit einer Öffnungs- und Schließkraft von 50 kN (entsprechend 5 Tonnen). Eine SPS-Steuerung bietet einen intelligenten Betrieb. Kontrollierte Kraft und Geschwindigkeit sorgen für ein sanftes Öffnen und präzises Schließen der Werkzeughälften: Die Kraft lässt sich von theoretisch 0 bis 55 kN einstellen, die Geschwindigkeit von 0 bis 2.000 mm pro Minute.

Niedrige Arbeitshöhe für mehr Ergonomie

Der Einsatz des Tool Separators schont dabei nicht nur die teuren Werkzeuge, sondern auch die Gelenke und Wirbelsäulen der Mitarbeiter. Denn bei einer nur 380 mm hohen Auflagefläche lässt es sich besonders ergonomisch arbeiten. Weiterer Vorteil: Nach dem kontrollierten Öffnen kann der Mitarbeiter direkt an den beiden Werkzeughälften auf dem Tool Separator arbeiten, für kleinere Reparaturen oder Instandsetzungen. Das wiederum reduziert Stillstandzeiten durch Instandsetzungsarbeiten. Die Sicherheit dabei ist immer garantiert. Denn solange sich ein Mensch zwischen den beiden Werkzeughälften befindet, lässt sich der Tool Separator nicht bedienen - weder per Knopf an der Maschine noch per Fernsteuerung.

Kompakte Bauweise durch elektrischen Antrieb

Angetrieben wird der Tool Separator elektrisch über das innovative 2-in-1-Ketten-Antriebssystem Tecdos Pi-Gamma von RUD, das speziell für horizontale und vertikale Anwendungen entwickelt wurde. Basis für das System ist eine Hochleistungs-Rundstahlkette, ebenfalls aus dem Hause RUD. Das Antriebssystem ist besonders kräfteresistent, wartungsarm und langlebig.

„Mit seinem elektrischen Antrieb ist der Tool Separator eine echte Besonderheit, denn wir haben komplett auf die Hydraulik verzichtet. Diese braucht nämlich nicht nur mehr Wartung, sondern auch mehr Platz, wegen des zusätzlichen Hydraulikaggregats. Der Tool Separator hingegen ist ein kompaktes All-in-One-System“, erklärt Walter Lais, Konstrukteur bei der RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG. „Durch die kompakte Bauweise erreichen wir die besonders niedrige Auflagefläche von 380 mm. Das bietet den Anwendern eine hervorragend ergonomische Arbeitshöhe.“

Jedem Werkzeug gewachsen

Den Tool Separator fertigt RUD am Hauptsitz in Aalen als individuelle Sonderanfertigung „Made in Germany“. Der Prototyp ist ausgelegt für Werkzeuge bis zu 10 Tonnen, aber auch leichtere oder schwere Tools sind problemlos möglich. Der Tool Separator hat eine 1.300 mm x 1.300 mm große Aufspannplatte, eine 380 mm hohe Gleit- und Auflagefläche. „Im Prinzip ist hier alles möglich: Wir können kleinere und größere Gewichte, Kräfte und Distanzen zwischen den Aufspannplatten. Auch die Platten selbst können wir je nach Anforderung verändern“, betont Lais. Für einen flexiblen Einsatz im Betrieb ist der Tool Separator mobil per Kran verfahrbar.

Für ein hohes Maß an Arbeitssicherheit sorgen neben dem automatischen Bedienstopp, sobald sich Menschen auf dem Tool Separator befinden, auch optionale Anbauteile wie ein Schutzbügel. Um die Sicherheit des Arbeitsumfelds zu optimieren, stehen ein Lichtvorhang oder auch ein Schutzzaun zur Verfügung. Über Bediengeräte per Funksteuerung lässt sich der Werkzeugöffner bequem von außerhalb der Gefahrenzone bedienen.

Dream-Team fürs Werkzeughandling: Tool Mover Pro und Tool Separator

Mit der neuen Generation des Werkzeugwenders Tool Mover Pro sorgte RUD bereits für eine coole Wende in der Werkzeugwartung. Der Tool Separator ist die konsequente Ergänzung dazu. „Mit dem Tool Mover Pro und jetzt dem Tool Separator bieten wir das Dream-Team schlechthin für prozess- und kostenoptimiertes sowie sicheres und ergonomisches Werkzeughandling. Und das in den unterschiedlichsten Bereichen: vom Werkzeugbau über die Bereiche Stanz- und Biegetechnik, Alu-Druckguss und Spritzguss bis hin zu Automotive, Verpackungen und Behälter“, betont Anne Kühling. „Zwei separate Maschinen helfen auch die Wartezeiten der Mitarbeiter zu minimieren, da unabhängig voneinander gearbeitet werden kann.“


Aalen - Veröffentlicht von pressrelations