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Weihnachts-Barometer: Verbraucherumfrage von Ferratum zeigt Veränderungen bei Weihnachtsausgaben

03.12.2020, 15:18


Ein globaler Blick auf das Verbraucherverhalten und die Planungen für die Weihnachtsfeiertage spiegeln weiterhin die Unsicherheit der COVID-19-Krise wider

Weihnachts-Barometer: Verbraucherumfrage von Ferratum zeigt Veränderungen bei Weihnachtsausgaben
Helsinki, 3. Dezember 2020 - Das 13. Weihnachts-Barometer der Ferratum-Gruppe für das Jahr 2020 wirft einen detaillierteren Blick auf die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage in Zeiten von COVID-19. Fast 20.000 Haushalte nahmen an der halbjährlichen Umfrage teil, die das Verhalten für Weihnachtsausgaben der Konsumenten aus 12 Nationen, darunter EU-Staaten und Ländern wie Australien, untersuchte. Die Daten enthalten unter anderem Angaben darüber, wie sich die Corona-Pandemie auf das Leben der Verbraucher ausgewirkt hat, wie die diesjährigen Pläne für Weihnachten aussehen und inwiefern sich die dafür vorgesehenen Ausgaben vom Vorjahreszeitraum unterscheiden.

Die Ausgaben für einen Urlaub sinken in diesem Jahr - die Lebensmittelgeschäfte boomen
Das Ferratum-Weihnachtsbarometer verdeutlicht, dass die Menschen in diesem Jahr ihre Budgets relativ niedrig ansetzen. Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer gibt an, dass sie im Vergleich zum letzten Jahr weniger ausgeben werden. Die Befragten sind in Zeiten der Krise vorsichtiger, insbesondere angesichts der Tatsache, dass 10 Prozent ihren Arbeitsplatz verloren haben und weitere 17 Prozent eine Gehaltskürzung hinnehmen mussten. Beispielsweise hatten im Sommer knapp 30 Prozent der Befragten geplant maximal 200 Euro in den folgenden zwei bis drei Monaten auszugeben. Zum Aktuellen Zeitpunkt planen das nun bereits mehr als die Hälfte (57 %) der Befragten. Lediglich knapp ein Fünftel gab an, dass sie in den folgenden Monaten maximal 400 Euro ausgeben werden.
Logischerweise erfolgen die meisten Ausgaben in diesem Jahr für Lebensmittel, das bestätigen knapp 20 Prozent der Umfrageteilnehmer, für die dieser Posten den Hauptausgabepunkt darstellt. Dicht gefolgt von Haushaltswaren (10 %) sowie Winterkleidung (10 %), Spielzeug (9 %) sowie Süßigkeiten und Delikatessen (9 %), letzteres begründet durch die Weihnachtszeit.

Aufgrund von COVID-19 rückt der soziale Zusammenhalt in den Vordergrund
Mehr Menschen gaben an, beim Reisen und bei Luxusprodukten sparen zu wollen, denn für 70 Prozent der Umfrageteilnehmer ist es das Wichtigste, Zeit mit Familie und Nahestehenden zu verbringen und das Weihnachtsfest zu genießen (19 %). Die internationale Ferratum-Umfrage zeigt, dass die Corona-Pandemie die Art und Weise, wie die Menschen Weihnachten feiern wollen, verändert hat. Geplante Reisen wurden storniert und umgebucht; man plant das Weihnachtsfest zu Hause zu verbringen. Weitere Nebeneffekte waren eine bessere Verwaltung der eigenen Finanzen, das Ausüben neuer Hobbies und eine Eingewöhnung in die Arbeit aus dem Homeoffice.

Gesundheit als wichtigster Vorsatz für das neue Jahr
Auf die Frage nach den Vorsätzen für das neue Jahr nannten 22 Prozent der Befragten Gesundheit und die Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 an erster Stelle. Gefolgt davon, Zeit mit ihren Lieben zu verbringen (16 %), die kleinen Dinge mehr zu schätzen (11 %) und sich sportlich stärker zu betätigen (10 %). Weniger wichtig für 2021 sind die Investition in Immobilien oder teure Sachgüter, wie zum Beispiel ein Auto.

Ländervergleich - Ausgaben an Weihnachten
Zu den 12 Ländern, in denen anlässlich der Weihnachtsfeiertage am meisten ausgegeben wird, gehören Bulgarien, wo die Befragten angaben, 25 Prozent ihres monatlichen Einkommens für die Weihnachtsfeiertage auszugeben. Dicht gefolgt von Rumänien mit 24 Prozent sowie Kroatien und Australien mit 23 Prozent. Am anderen Ende der Skala befindet sich unter anderem Finnland, wo nur 12 Prozent des monatlichen Einkommens ausgegeben wird. In Deutschland sind es 16 Prozent des monatlichen Einkommens. Schlusslicht bilden die Niederlande mit 11 Prozent.

Kontaktlos zahlen in Zeiten von COVID-19
COVID-19 hat das Verhalten in diesem Jahr fundamental verändert. Menschen sind zur Heimarbeit, verstärktem Online-Shopping und bargeldloser Bezahlung übergegangen. Auch wenn die Zahlungen mit Bargeld bereits seit Jahren rückläufig sind, hat COVID-19 den Trend zur Abkehr vom Bargeld beschleunigt. Bei den Bestellungen im Internet bevorzugen etwas mehr als die Hälfte (54 %) der Befragten Kartenzahlungen, während sich 26 Prozent immer noch für Barzahlungen und die restlichen 20 Prozent für eine Banküberweisung entscheiden. Was die digitale Welt und die Kartenzahlung betrifft, so führen die Befragten aus Norwegen die Skala an, wo 93 Prozent angaben, dass sie Kartenzahlung bevorzugen, gefolgt von Dänemark (80 %) und Schweden (79 %). Am Ende der Skala findet sich Bulgarien, wo 71 Prozent der Befragten immer noch die Barzahlung der Kartenzahlung vorziehen.
Auch wenn die COVID-19-Pandemie den Fortschritt in der digitalen Welt beschleunigt hat, entscheiden sich die Verbraucher häufig immer noch für den Einkauf im Einzelhandel.
Trotz der Tatsache, dass während des Lockdowns der größte Teil der Einkäufe im Internet getätigt wurde, zeigt das Weihnachtsbarometer, dass die Konsumenten die Möglichkeit, Artikel physisch zu betrachten, dem Online-Shopping deutlich vorziehen.

Methodik der Umfrage
Die Umfrage wurde von der Ferratum-Gruppe durchgeführt, die ihre aktiven Kunden in 12 Ländern weltweit mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens befragte. Das Einkommen wird in Euro angegeben und der jeweilige Weihnachtskonsum wird anhand des Verhältnisses des monatlichen verfügbaren Einkommens einer Familie in jedem Land berechnet.
An der Umfrage nahmen fast 20.000 Haushalte teil. Die Befragten waren zwischen 18 und 61 Jahre alt. 59 Prozent der Teilnehmer waren Frauen. Das durchschnittliche verfügbare Einkommen der teilnehmenden Haushalte lag zwischen 1087 Euro und 4367 Euro. Die durchschnittliche Haushaltsgröße der Befragten lag bei 2,7 Personen.
Zusätzlich zu den demografischen Faktoren wurden die Befragten nach ihrem Vorsatz für das neue Jahr befragt, wie die weltweite Corona-Pandemie ihr Leben und ihr Ausgabeverhalten verändert hat, Planung der Weihnachtsfeiertage und ob sie Angst um ihre finanzielle Situation haben sowie zu weiteren Aspekten ihres Privatlebens.

Über die Ferratum-Gruppe:
Ferratum Oyj und ihre Tochterunternehmen bilden die Ferratum-Gruppe, ein FinTech, dass eine umfangreiche datenbasierte globale Finanzplattform für Echtzeit-Scoring, Kreditvergabe und Bankdienstleistungen entwickelt und betreibt.
Ferratum mit Hauptsitz in Helsinki (Finnland) wurde im Mai 2005 gegründet und hat seitdem seine Geschäftstätigkeiten auf Europa, Nord- und Südamerika, Afrika, Asien und Australien ausgedehnt.
Als wegweisender digitaler Kreditgeber hat Ferratum ca. 560.000 aktive Kunden und bietet ein umfassendes Produktportfolio für Privatkunden, die einen Verbraucherkredit in einer Höhe von 25 bis 20.000 EUR und für kleine Unternehmen Ratendarlehen bis 350.000 EUR mit einer Laufzeit von 6 bis 24 Monaten beantragen können.
Die Ferratum Bank p.l.c. ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Ferratum Oyj und ein von der maltesischen Finanzaufsichtsbehörde zugelassenes Kreditinstitut, sodass alle Produkte und Serviceleistungen von Ferratum in den Mitgliedsstaaten des EWR angeboten werden können.
Ferratum hat eine unternehmenseigene zentrale Plattform für mobiles Banking entwickelt, die Mobile Wallet.
Die mobile Finanzplattform bildet die Basis für die Wachstumsstrategie von Ferratum. Durch die entwickelte Technologie und Infrastruktur ist die Plattform sofort einsatzbereit und kann als Bolt-on angeboten werden, sodass die Partner von Ferratum ein individuell abgestimmtes Angebot an Finanzdienstleistungen über das Mobiltelefon effektiv 'plug-and-play' anbieten können.
Die Ferratum-Gruppe ist am Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Symbol „FRU“ notiert


Gzira GZR - Veröffentlicht von pressrelations