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Wie lange hält der Preisboom im Immobiliensektor noch an?

10.02.2020, 12:57
Die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Immobilienpreise

Die Auswirkungen des demografischen Wandels stellen in Zukunft nicht nur für die
Rentenversicherung, den Arbeitsmarkt und das Gesundheitswesen, sondern auch für den
Immobilienmarkt eine Herausforderung dar. Die Geburtenrate sinkt seit mehreren Jahren
stetig, hingegen steigt die Lebenserwartung der Deutschen weiterhin an. Durch den
durchschnittlichen Anstieg des Bevölkerungsalters wird es in einigen Regionen, insbesondere
Im Ruhrgebiet und in Ostdeutschland zu einer rückläufigen Bevölkerungszahl kommen und
damit auch zu erheblichen Auswirkungen auf die Immobilienpreise.

Zurzeit befinden wir uns noch in einer Anstiegsphase der Immobiliennachfrage. Sogenannte
Schwarmstädte, wie Berlin, Hamburg und München werden auch in den nächsten Jahren mit
einem Bevölkerungsanstieg rechnen können. Die Miet- und Kaufpreise werden in attraktiven
Städten weiter anziehen. Berlin verzeichnet aktuell ca. 45.000 neue Bewohner jährlich.
Demgegenüber werden im Jahr nur ca. 9.000 neue Wohneinheiten gebaut.
Kleinere und vor allem ländlicher gelegene Städte werden demgegenüber ein
Bevölkerungsrückgang verzeichnen. Miet- und Kaufpreise werden hier fallen. Gegenwärtig
beruht die Polarisierung der immobilienpreise auf einer Land-Stadt Wanderung. In Zukunft
werden sich jedoch noch weitere Veränderungen des Immobilienmarktes ergeben.
Zwar werden Faktoren, wie der allgemeine Anstiege an Single- und Seniorenhaushalten, in
Deutschlands Großstädten noch einige Jahre für eine Gefälle der Immobilienpreise sorgen,
doch der Preisboom wird nicht mehr lange anhalten.

Laut Modellrechnungen sollen bis 2030 die Marktwerte von Eigentumswohnungen ( https://www.heid-immobilienbewertung.de/ratgeber/verkehrswert-ermitteln-immobilien/) in einem
Drittel der Städte um bis zu 25 % fallen. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern wird dies sogar auf
ein Viertel der Städte zutreffen.

Neben der Nachfrage nach Wohnimmobilien ( https://www.heid-immobilienbewertung.de/leistungen/kaufberatung/) wird insbesondere die Nachfrage nach
Büroflächen künftig sinken. Auf Grund des zunehmenden Bevölkerungsdurchschnittsalters
fällt auch die Zahl der Erwerbstätigen ab und es kann zum Leerstand von
Gewerbeimmobilien kommen.

Diese Entwicklung des Immobilienmarktes sollten Käufer und Verkäufer im Auge behalten.

Pressekontakt
Heid Immobilienbewertung München
André Heid
Unsöldstraße 2
80538 München
089 38153186
muenchen@heid-immobilienbewertung.de
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