Zwischen Glaube und Job – so funktioniert´s bei Vodafone

24.05.2019, 12:02
-Ramadan: Akzeptanz und Unterstützung für Mitarbeiter
-Raum der Stille: Anlaufstelle für Gebete und Meditation
-Flexible Arbeitszeiten ermöglichen Home Office
-Fitnessstudio für kontrollierten Sport im Fastenmonat

Für Moslems war der 5. Mai ein besonderer Tag. Am Abend begann der islamische Fastenmonat Ramadan. Er endet am 4. Juni. Bis dahin heißt Ramadan für die Gläubigen: Zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang darf weder gegessen noch getrunken werden. Für die Gläubigen ist das alles andere als leicht. Die freiwillige Entbehrung sorgt manchmal nicht nur für Hunger. Das Fasten wirkt sich ebenso auf den Job und mitunter auf die Leistungsfähigkeit aus. Nicht so bei May Farghaly, die eine von vielen Vodafone-Mitarbeitern am Düsseldorfer Campus ist und den Ramadan lebt. Dank flexibler Arbeitszeiten, dem Raum der Stille und dem Campus eigenen Fitnessstudio kann sie ihren Job und ihren Glauben bestens miteinander verbinden.

Ein Mal am Tag verlässt die 36-jährige Ägypterin für mindestens 15 Minuten ihren Arbeitsplatz. Nicht etwa für eine Rauch- oder Kaffeepause. Nein, sie geht dann in den Raum der Stille, um dort zu beten. Der Raum der Stille ist ein Ort am Vodafone Campus in Düsseldorf, wo sich Mitarbeiter zum traditionellen Gebet oder zur Meditation oder einfach auch nur ruhigen Besinnung hinbegeben können. Er wurde speziell dafür schlicht und funktional eingerichtet, bietet beispielsweise Waschmöglichkeiten für Füße und Hände und auf dem Holzfußboden weist eine kleine Markierung die Richtung gen Mekka.

Mit eigenem Willen und Unterstützung geht alles
„Für mich ist der Raum der Stille ideal, denn ich muss mir nicht irgendeinen Platz für meine Gebete suchen und kann das gut mit meinen Aufgaben hier am Arbeitsplatz vereinbaren“, ist Farghaly begeistert. Genau diese Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben unterstützt Vodafone mit verschiedenen Angeboten und Möglichkeiten, von denen die Online Shop Testerin bei Vodafone insbesondere während des Fastenmonats Ramadan Gebrauch macht. Denn: Farghaly ist eine passionierte Sportlerin und trainiert täglich. „Ohne Sport geht bei mir gar nichts. Das ist quasi in meiner DNA“, lacht sie. Daher sieht man sie auch täglich im Vodafone eigenen Fitnessstudio am Campus. Dort verfolgt sie akribisch ihren Trainingsplan und stemmt mit Vorliebe Gewichte. Während sie fastet, hat sie ihr Programm aber mit Hilfe der anwesenden Trainer angepasst. Sie geht bewusst abends trainieren. „Das ist praktisch und ich bin nach Arbeitsende dann direkt schnell beim Sport - ohne lange Wege dazwischen. Dann kann ich im Anschluss an das Training noch etwas ausruhen und später zuhause essen.“ Das zelebriert sie dann auch, wenn auch erst um 21:00 Uhr.

Und wenn der Durchhänger kommt?
Inmitten des Fastenmonats hat Farghaly schon eine gewisse Alltags- und Arbeitsroutine entwickelt, die ihr das Durchhalten erleichtert. „Der Start ist aber immer etwas anstrengend, dann arbeite ich auch schon mal im Home Office“, erklärt sie. Sie nutzt diese Möglichkeit regelmäßig, geht aber ebenso gerne ins Office am Campus. Warum? „Ich mag mein Arbeitsumfeld und den direkten Austausch mit den Kollegen. Wir sind ein Multikultur-Team“, erläutert Farghaly. Ihre direkten Kolleginnen und Kollegen kommen aus Albanien, Mexiko, Südafrika, Indien, Russland, Ägypten und Griechenland. Verständigungsprobleme gibt es keine. Man spricht Englisch und mittwochs ausschließlich Deutsch. „Wir lernen alle die deutsche Sprache und wollen das auch gemeinsam üben. Deshalb haben wir uns entschieden, mittwochs nur Deutsch zu sprechen und ich schreibe dann auch meine Status-Berichte auf Deutsch.“ Das ist nicht leicht, aber die deutschen Kollegen helfen ihr dabei sehr.

Und wie sieht ihr Arbeitsalltag nach der Fastenzeit aus?
Ganz klar: Sie erhöht wieder ihr Sport-Pensum und wird auch wieder mit den Kollegen gemeinsam in die Kantine gehen.



Düsseldorf - Veröffentlicht von pressrelations


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